
429.11.09|Werder BremenFacebook
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A
Von Carsten Sander. Eigentlich war schon alles vorbei. Eigentlich hatte Werder Bremen die Partie gegen den VfL Wolfsburg schon verloren. Eigentlich war die Serie von 20 Spielen ohne Niederlage beendet. Doch dann kam Per Mertesacker.

DIE Hauptdarsteller unter sich: Stürmerstar Edin Dzeko (vorn) brachte Wolfsburg zweimal in Führung, Werders Per Mertesacker traf zu guter Letzt zum 2:2.
Mit einem Kopfball in der letzten Minute der Nachspielzeit erzielte der Verteidiger das nicht mehr für möglich gehaltene 2:2 und rettete damit nicht nur die Serie, sondern hievte sein Team wie schon am vergangenen Wochenende an die Tabellenspitze.
Edin Dzeko markierte beide Tore für Wolfsburg (42./85.), Hugo Almeida (62.) und eben Mertesacker glichen jeweils aus. Das 2:2 (0:1) reichte, um wenigstens bis heute Abend an Bayer Leverkusen vorbeizuziehen.
Der erneute Sprung auf Platz eins war nach dem Abpfiff allerdings nicht das beherrschende Thema bei Werder. Vielmehr ärgerten sich die Beteiligten über ein Ergebnis, das sie nur zähneknirschend akzeptieren konnten. „Am Ende müssen wir mit einem Punkt ja zufrieden sein“, grummelte Torsten Frings: „Wer mit der letzten Aktion den Ausgleich macht, hat schließlich Glück gehabt.“
Glück ja, aber dass das nur die halbe Wahrheit ist, stellte Frings ebenfalls klar heraus. „Wir haben das ganze Spiel bestimmt. Nur in der Abwehr haben wir zweimal nicht aufgepasst.“
Es war eine knappe, aber einigermaßen präzise Zusammenfassung des Duells Pokalsieger gegen Meister. Das Kräfteverhältnis war wie vom Kapitän beschrieben. Auch ohne an die 6:0-
Der präsentierte sich im mit 34 523 Zuschauern ausverkauften Weserstadion überraschend defensiv. Überraschend jedenfalls für einen aktuellen Meister, dem mehr Mut zuzutrauen gewesen wäre. VfL-
Wolfsburg ließ sich bei Bremer Ballbesitz tief fallen, machte so die Räume eng und wagte sich zunächst kaum nach vorne. Bis zur 42. Minute hatten die „Wölfe“ nur einmal auf Werders Tor geschossen. Doch schon der zweite echte Angriff brachte die Führung für die Gäste: Edin Dzeko wurschtelte sich auf der rechten Seite irgendwie an den nur zaghaft eingreifenden Naldo und Sebastian Boenisch vorbei und machte aus dem Nichts das 0:1. Das Spiel war auf den Kopf gestellt.
Es dauerte bis zur 62. Minute, ehe Hugo Almeida die Dinge wieder einigermaßen ins Lot brachte. Nach einem Eckball und einem Naldo-
Die war wohl auf Edin Dzeko übergegangen. Denn der Bosnier, beim VfL mit einer 35-
1:2 und nur noch fünf Minuten zu spielen: Werder schien tatsächlich geschlagen. Das erste Mal seit dem 2:3 zum Saisonauftakt gegen Eintracht Frankfurt. Doch der Wille und Per Mertesackers Kopfballstärke verhinderten die zweite Saisonpleite.
Während die Bremer zum zweiten Mal nach dem Last-

Infos und aktuelle Nachrichten über Werder Bremen. Lesen Sie alles über den norddeutschen Top-Verein.weiter....
Schreiben Sie zum Beitrag Ihre Meinung oder laden Sie Bilder und Videos zu ihrem Profil hoch. In unserer Community lernen sie sicher auch neue Freunde kennen.