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Marin kämpft: „Ich will spielen“

Aber Ekici scheint bessere Karten zu haben

Marin kämpft: „Ich will spielen“

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Bremen - Marko Marin muss am Samstag im Heimspiel gegen den 1. FC Köln wieder auf der Bremer Ersatzbank Platz nehmen, Mehmet Ekici bekommt trotz schwacher Leistung in Mainz (3:1) eine weitere Chance als Werder-Spielmacher – darauf deutet zumindest einiges hin.

Mehmet Ekici (links) oder Marko Marin? Am Samstag wird wohl nur einer spielen.

© ksy

Mehmet Ekici (links) oder Marko Marin? Am Samstag wird wohl nur einer spielen.

Nicht zuletzt die Formation im Trainingsspiel gestern, als Ekici (und nicht Marin) das gelbe Leibchen der vermeintlichen A-Elf überstreifen durfte. So war’s auch vergangene Woche – und da spielte der Neuzugang. Trainer Thomas Schaaf will daraus aber keine Tendenz ableiten: „A-, B- oder C-Elf – das gibt es für mich nicht. Ich mache auch keine Vergleiche, sondern schaue, was jeder Einzelne zeigt.“

Von Marins Darbietungen auf der Zehner-Position war der Werder-Coach zuletzt offenbar nicht sonderlich angetan. Er ließ den 22-Jährigen in Mainz draußen, wechselte ihn nicht mal ein. Das gab’s in dieser Saison noch gar nicht. Zuvor hatte Marin sieben Mal in der Startelf gestanden, durfte aber nur gegen Freiburg und Dortmund durchspielen. Fünf Mal wurde er aus- und zwei Mal eingewechselt. Die Partie in Nürnberg verpasste der Mittelfeldmann wegen einer Zerrung im Hüftbeuger. „Bis zu seiner Verletzung war Marko gut drauf, hat vieles sehr gut gemacht. Die Verletzung hat ihn dann ein bisschen zurückgeworfen“, urteilt Schaaf. Marin müsse nun „daran arbeiten“, wieder besser zu werden.

Und das tut er. „Ich weiß, was ich kann – und das zeige ich in jeder Einheit. Ich trainiere gut“, betont Marin, dessen ausgeprägtes Selbstvertrauen „gar nicht“ gelitten habe. Sorgen, dass er gegen Köln wieder nicht von Anfang an aufläuft und seinen Stammplatz auf Dauer verliert, macht er sich jedenfalls nicht: „Natürlich ist man immer traurig, wenn man nicht spielt. Aber wir haben jetzt eine neue Woche – und am Wochenende will ich spielen. Dieses Was-wäre-wenn bringt doch nichts, ich mache mir darüber keine Gedanken. Ich gebe Gas – und dann entscheidet der Trainer.“

Vermutlich jedoch erneut zu Marins Ungunsten. Ekici, der bislang in allen elf Bundesliga-Partien dabei war (sieben Ein-, vier Auswechslungen, kein Spiel über 90 Minuten) wird wohl seinen fünften Startelf-Einsatz bekommen. „Er hat eine bessere Linie gefunden, ein paar Sachen verbessert“, sagt Schaaf über den 21-jährigen Türken. Ohne aber zu vergessen, dass auch bei Ekici „noch Luft nach oben“ sei. · mr

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