Nationaltrainer muss gehen

Belgischer Fußballverband trennt sich von Wilmots

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Au backe! Marc Wilmots scheiterte mit Belgien im Viertelfinale der EM 2016 an Wales.

Brüssel - Das Viertelfinal-Aus bei der EM 2016 hat Konsequenzen für Belgiens Nationaltrainer Marc Wilmots. Der frühere Schalker Profi muss trotz Vertrags bis 2018 gehen.

Marc Wilmots muss für das überraschend frühzeitige EM-Aus der hoch gehandelten belgischen Fußball-Nationalmannschaft doch noch bezahlen. Der belgische Fußball-Verband KBVB trennte sich am Freitag 14 Tage nach dem 1:3 der Roten Teufel im Viertelfinale gegen Wales von seinem Nationaltrainer.

Der Vertrag des früheren Profis und Trainers von Schalke 04 lief bis zum 30. Juni 2018. Wer Belgien nun zur WM 2018 nach Russland führen soll, wurde zunächst nicht bekannt. Bis zum nächsten Länderspiel am 1. September in Brüssel gegen Spanien solle aber eine Lösung gefunden werden, hieß es in einer Verbandsmitteilung. Der Weltranglisten-Zweite trifft in der Qualifikationsgruppe H auf Bosnien-Herzegowina, Griechenland, Estland, Zypern und Gibraltar.

"Neuer Impuls notwendig"

Es sei "die gemeinsame Überzeugung" von Wilmots und dem Verband, dass nun "ein neuer Impuls notwendig ist", schrieb der KBVB. Die technische Kommission habe festgestellt, dass die angestrebten Ziele bei der EURO nicht erreicht worden seien.

Unmittelbar nach der Niederlage hatte der Verband "überhastete Schlüsse" noch ausgeschlossen, allerdings eingeräumt, dass ihn das Aus "hart getroffen" habe. Wilmots (47) selbst hatte seine Zukunft offen gelassen. "Ich brauche Zeit, um darüber nachzudenken", sagte er.

sid

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