030.07.10|Fußball
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Leipzig - Und ewig lockt die Vermarktung: Trikotsponsoring in der Bundesliga beweist weiter Zugkraft. Die Werbeflächen sind kostbar - und sorgen manchmal für “böses Blut“.

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Der 1. FC Kaiserslautern wirbt für "Allgäuer Latschenkiefer"
Bayern München darf mit seiner “breiten Brust“ prahlen, 1899 Hoffenheim dagegen müsste in die “Muckibude“: Der deutsche Fußball-
Das Gesamtvolumen des Trikotsponsorings in der 1. Bundesliga beläuft sich auf rund 131,5 Millionen Euro - von Flaute trotz Finanzkrise also keine Spur. Der Rekord von 2009/10 (131,6) wird damit nur hauchdünn verpasst. In den Spielzeiten zuvor lag das Niveau mit 122,7 (2007/08) und 129,65 Millionen Euro (2008/09) niedriger.
“Bei so hohen Summen wird es in Zukunft schwer, die Zugewinne signifikant zu steigern“, sagt Alexander Fetzer vom Karlsruher Sportmarketingspezialisten IFM Sports. “Das aktuelle Niveau gilt es zu bestätigen.“ Im Gegensatz zu manchen Clubs aus der englischen Premier League, bei denen eine hohe Besitzerfluktuation herrscht, fällt Fetzers Zeugnis für die deutsche Beletage gut aus. “Sie ist deutlich besser und nachhaltiger aufgestellt“, analysiert er.
Luft nach oben sieht hingegen Hartmut Zastrow, Vorstand bei dem Beratungsunternehmen Sport + Markt. “Exklusive Rechte werden wohl auch in Zukunft noch teurer werden. Ich sehe moderate Steigerungen als sehr wahrscheinlich an“, sagt er. Damit würde Deutschland auch im internationalen Vergleich weiter einen vorderen Platz einnehmen.
Beständigkeit beweisen erneut der FC Bayern, FC Schalke 04 (Gazprom) und VfL Wolfsburg (VW) - die top Drei im Bundesliga-
Die “Brust“ der Bundesligisten bleibt eine gefragte Werbefläche, Unternehmen und Clubs setzen auf Kontinuität. Dennoch kam es zu Wechseln. Der VfB Stuttgart (Gazi/ca. 6,0 Millionen Euro), Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern (Allgäuer Latschenkiefer/ca. 3,0) und der SC Freiburg (Ehrmann/ca. 2,5) “verkauften“ sich an neue Partner.
Denselben Schritt vollzog auch Rückkehrer FC St. Pauli - und stand unfreiwillig im Zentrum eines Streits. Die ARD Fernsehlotterie, der neue Sponsor, wollte mit dem gleichnamigen Schriftzug und unter Umständen einer ARD-
Sie stellten klar, dass alle Rechte an dem Markenzeichen bei dem Mutterkonzern und nicht bei der Tochter-
dpa
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