Sportliche Krise

Huub Stevens ist seinen Job los

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Nach acht Monaten ist für Huub Stevens in Saloniki Schluss.

Thessaloniki - Huub Stevens ist nach acht Monaten als Trainer des griechischen Erstligisten PAOK Saloniki entlassen worden. Das teilte der Vize-Meister am Sonntagabend auf seiner Homepage mit.

Als Grund nannten die Verantwortlichen die sportliche Krise in den vergangenen beiden Monaten. In der Liga hat PAOK mittlerweile 19 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter und Serienmeister Olympiakos Piräus, in der Europa League scheiterte der „Schalker Jahrhunderttrainer“ mit dem Klub in der Zwischenrunde an Benfica Lissabon.

„Ich wollte das Abenteuer Griechenland erleben. Ich habe es bekommen. Heute Abend werde ich mit meiner Frau ein Glas Wein trinken. Mir geht es gut“, sagte Stevens dem Express: „Ich hoffe, ich bin nächste Woche wieder in den Niederlanden. Wie es dann weitergeht, weiß ich noch nicht.“

„Es war unser großer Wunsch, erfolgreich mit Herrn Stevens zusammenzuarbeiten. Leider hat das Spiel gegen Ergotelis gezeigt, dass wir mit Blick auf die wichtigen Spiele in der Liga und im Pokal eine Veränderung benötigen“, hieß es in dem Statements des Klubs. Bei AE Ergotelis war der Verein am Sonntag nicht über ein 2: 2 hinausgekommen.

Stevens hatte den Zweijahresvertrag bei PAOK erst im vergangenen Sommer unterzeichnet. Zu Beginn der Saison war der Niederländer mit Saloniki in der Qualifikation für die Champions League ausgerechnet an seinem Ex-Klub Schalke 04 gescheitert. Salonikis letzter von bislang sechs Titeln war der Pokalsieg vor zehn Jahren. Ihre zweite und bislang letzte Meisterschaft sicherten sich die Nordgriechen 1985.

SID

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