Ex-UEFA-Präsident gelassen

Platini: "Ich werde mich nicht umbringen"

Michel Platini, UEFA, FIFA, Sperre
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Michel Platini nahm die minimale Reduzierung seiner Sperre gelassen.

Paris - Frankreichs Fußball-Idol Michel Platini hat vergleichweise gelassen auf die Bestätigung seiner Sperre als Präsident des Europa-Verbandes UEFA reagiert.

Update vom 26. Februar: Am heutigen Freitag wird der neue FIFA-Präsident gewählt. Wir klären die wichtigsten Fragen zur FIFA-Präsidentenwahl. Und wir berichten von im Live-Ticker von der FIFA-Wahl.

„Ich werde mich nicht umbringen“, sagte der 60-Jährige am Donnerstag nach der Abweisung seines Einspruchs gegen die Sperre durch die Berufungskommission des Weltverbandes FIFA in einem Interview mit der französischen Fachzeitung L Equipe.

Auch das Ende seiner ursprünglichen Hoffnungen auf die Nachfolge des ebenfalls gesperrten FIFA-Bosses Joseph S. Blatter (Schweiz) kommentierte Platini mehrere Wochen nach dem offiziellen Verzicht auf seine Kandidatur nüchtern. „Meine Bestimmung war es nicht, FIFA-Präsident zu werden, sondern für Frankreichs Nationalmannschaft zu spielen. Ich bin kein Politiker, aber ich bin ein Mann des Fußballs.“

Platini warnt vor Machtverschiebung

Vor der Wahl eines neuen FIFA-Chefs am Freitag in Zürich warnte der Europameister von 1984 vor einer Verschiebung der Machtverhältnisse innerhalb des Verbandes: „Die Bürokraten haben bei der FIFA die Macht übernommen, und sie haben alles getan, um mich loszuwerden. Ich werde gegen diese Ungerechtigkeit und um meinen Namen kämpfen, weil ich nichts Falsches gemacht habe, aber die Frage der kommenden Jahre ist, welche FIFA man haben möchte: eine FIFA unter Leitung von gewählten Funktionären oder eine von Bürokraten geführte FIFA?“

Platini, der ursprünglich das FIFA-Präsidentenamt angestrebt hatte, und Blatter waren im Dezember wegen einer von Blatter angewiesenen FIFA-Zahlung von umgerechnet 1,8 Millionen Euro an den UEFA-Chef von der FIFA-Ethikkommission zunächst für acht Jahre gesperrt worden. Am Mittwoch waren ihre Sperren im Berufungsverfahren lediglich um zwei Jahre reduziert, grundsätzlich aber bestätigt worden.

sid

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