Venezuela und Mexiko raus

Copa: Argentinien und Chile komplettieren das Halbfinale

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Die Chilenen feierten einen Kantersieg.

Foxborough – Argentinien und Titelverteidiger Chile stehen im Halbfinale der Copa America Centenario.

Der Vizeweltmeister aus Argentinien gewann in Foxborough/Massachusetts erwartungsgemäß sein Viertelfinalmatch gegen Außenseiter Venezuela mit 4:1 (2:0). Chile, das im Vorjahr erstmals den Titel gewonnen hatte, besiegte im kalifornischen Santa Clara Mitfavorit Mexiko nach einer Gala-Vorstellung 7:0 (2:0).

Argentiniens Superstar Lionel Messi spielte vor 59.183 Zuschauern erstmals in diesem Turnier von Beginn an und bereitete in der achten Minute mit einem Pass das 1:0 von Gonzalo Higuain vor. Der Stürmer des SSC Neapel traf in der 28. Minute nach einem krassen Abwehrfehler der Venezolaner auch zum 2:0.

Venezuela hatte vor der Pause gute Chancen. Salomon Rondon's Kopfball landete am Pfosten (39.), anschließend vergab Luis Manuel Seijas leichtfertig einen Elfmeter, als er Argentiniens Schlussmann Sergio Romero den Ball genau in die Arme schoss.

Nach einer Stunde gab es den lautesten Jubel der Partie, als Messi Venezuela-Torwart Dani Hernandez tunnelte und mit seinem vierten Turniertreffer das 3:0 markierte. Rondon sorgte mit einem Kopfballtor (70.) für kurze Hoffnung bei der Nummer 77 der Weltrangliste. Erik Lamela traf jedoch im Gegenzug zum 4:1-Endstand. In der Vorschlussrunde spielt Argentinien am Dienstag in Houston gegen Jürgen Klinsmanns US-Team.

Überragender Akteur bei Chile war Eduardo Vargas. Der Stürmer von Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim erzielte vier Treffer. Zwischen der 52. und 74. Minute gelang ihm ein Hattrick. Zuvor hatte Vargas nach dem 1:0 von Edson Puch (16. Minute) kurz vor der Halbzeitpause bereits das 2:0 erzielt (44.).

Die weiteren Tore schossen Alexis Sanchez (49.) und erneut Puch (88.). Einziger Wermutstropfen war die zweite Gelbe Karte des Turniers für Arturo Vidal. Der Bundesliga-Profi von Bayern München fehlt Chile somit im Halbfinale am Mittwoch gegen Kolumbien.

Brasilien war bei der Copa unterdessen schon verhältnismäßig früh ausgeschieden. Trainer Dunga musste dafür seinen Stuhl räumen.

dpa

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