Nach Vertrags-Irritationen

Modeste verlängert in Köln - ohne Ausstiegsklausel

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Trägt wohl noch einige Jahre den Geißbock auf der Brust: Anthony Modeste (r.) bindet sich langfristig an den 1. FC Köln.

Köln - Anthony Modeste und der 1. FC Köln gehen in eine gemeinsame sportliche Zukunft. Der Stürmer verlängert seinen Vertrag in der Domstadt und lässt eine Klausel streichen.

Der 1. FC Köln hat den Vertrag mit Stürmer Anthony Modeste vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2021 verlängert. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Montag zum Trainingsauftakt mit. Mit der Ausdehnung des ursprünglichen bis 2019 datierten Kontraktes wurde "die bisherigen Ausstiegsklausel für die Bundesliga" gestrichen“, hieß es in einer Mitteilung der Rheinländer.

Der 28 Jahre alte Franzose, der im vergangenen Sommer von 1899 Hoffenheim gekommen war, erzielte in der abgelaufenen Saison 15 Bundesliga-Tore für den FC. Zuletzt hatte es Wirbel um den angeblich wechselwilligen Modeste gegeben, weil er die Ausstiegsklausel gezogen hatte, dies wegen eines Formfehlers aber nicht rechtswirksam war.

Modeste tun Irritationen leid

"Dass ich in den vergangenen Wochen für Irritationen bei den FC-Fans gesorgt habe, tut mir leid. Aber ich bin ein Typ, der nur nach vorne guckt. Ich bin fokussiert auf die neue Saison und bin froh, dass wir mit der Mannschaft heute wieder loslegen. Jetzt ist nur noch wichtig, was auf dem Fußballplatz passiert", sagte Modeste.

FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke ist froh, dass das Thema vom Tisch ist. "Wir haben Tony sehr früh eine vorzeitige Verlängerung seines Vierjahresvertrages angeboten, weil wir um seinen hohen Wert für unsere Mannschaft wissen. Sein Bekenntnis zum FC freut uns."

dpa

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