Pokalkracher gegen Bayern am 5. August / Montag Entscheidung über Spielort

Zusage vom DFB steht: Rehden hat das Live-Spiel!

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Bis Montag haben Friedich Schilling und der BSV Rehden Zeit, den Spielort für die Pokalpartie gegen die Bayern zu benennen.

Rehden - Von Arne Flügge. Der Ausflug nach Frankfurt hat sich gestern für Rehdens Vereinsboss Friedrich Schilling (62) gelohnt. Während des Workshops in der DFB-Zentrale hat der Fußball-Regionalligist die Zusage erhalten, in der ersten Runde des DFB-Pokals das Premiumspiel zu bekommen.

Der Kracher gegen Triplesieger FC Bayern München wird demnach am Montag, 5. August, ab 20.30 Uhr live in der ARD ausgestrahlt. „Wenn wir alle Bedingungen erfüllen, bekommen wir das Live-Spiel“, sagte Schilling.

Dass die Rehdener dies tun werden, davon kann man ausgehen. Schließlich bedeutet die Direkübertragung im Fernsehen noch eine üppige Zusatzeinnahme. Von der Aufmerksamkeit, die der Club bundesweit erfahren wird, ganz zu schweigen. Die Frage nach dem Spielort wurde gestern in Frankfurt noch nicht abschließend beantwortet. Denn auf dem Workshop wurde das Thema nur am Rande behandelt. „Es war eine freiwillige Informationsveranstaltung für alle teilnehmenden Vereine, hauptsächlich für die Amateurclubs, die das erste Mal dabei sind“, erzählt Schilling: „Es wurden alle möglichen Punkte, die den DFB-Pokal betreffen, behandelt.“

Die heimischen Waldsportstätten, von Schilling und dem BSV Rehden noch immer bevorzugt, sind damit noch nicht aus dem Rennen. Doch die hohen Auflagen und Bedingungen, die an die Delikatesse dahoam geknüpft sind, dürfen durchaus als immens betrachtet werden. Dazu kommen die entstehenden Kosten. Und nicht zuletzt spielt auch der Faktor Zeit eine nicht unwesentliche Rolle. Sind die Umbauarbeiten bis zum 5. August überhaupt zu wuppen?

„Entscheidend ist“, sagt BSV-Boss Friedrich Schilling, „dass wir bis Montag Zeit haben, den Spielort bekannt zu geben. Und diese Zeit brauchen wird auch.“ Die nächsten Tage soll nun geprüft werden, ob die Umbauarbeiten an den Waldsportstätten und auch die damit verbundenen großen logistischen Anstrengungen in die Tat umgesetzt werden können. „Wir müssen überlegen, ob wir die ganzen Bedingungen erfüllen können oder auch wollen“, sagt Schilling.

Und das aus gutem Grund. Weiter bedingungslos auf die Waldsportstätten zu setzen und damit ein vielleicht nicht kalkulierbares Risiko einzugehen – das dürfte für die Rehdener nicht infrage kommen. Und daher werden weiterhin zwei Ausweichstationen geprüft. Heute trifft sich Schilling mit Vertretern von Werder Bremen, um auszuloten, zu welchen Konditionen der BSV Rehden das Weserstadion anmieten könnte. Morgen geht die Reise dann in die andere Richtung: nach Osnabrück. „Wir müssen uns erkundigen, ob wir ein gutes Angebot bekommen können“, will sich Schilling nicht nur auf einen Spielort konzentrieren.

Waldsportstätten des BSV Rehden

Waldsportstätten des BSV Rehden

Nach seiner Rückkehr morgen aus Osnabrück wird sich der Vereinsvorsitzende dann mit allen Verantwortlichen treffen, alle Für und Wider diskutieren und abwägen. „Ich kann und will das nicht allein entscheiden. Das wollen wir gemeinsam tun“, erklärt Schilling – um dann am Montag die Karten auf den Tisch zu legen.

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