Regionalligist BSV Rehden tritt bei Lupo Martini Wolfsburg an

Warnung vor der Wundertüte

Die Torjäger-Qualitäten von Hugo Magouhi (links) sind morgen in Wolfsburg gefragt. Rehdens Stürmer wartet seit 437 Minuten auf einen Ligatreffer. - Foto: Flügge

Rehden - Von Arne Flügge. Wenn Fußball-Regionalligist BSV Rehden Samstag (Anstoß 15.00 Uhr) zum Auswärtsspiel bei Lupo Martini Wolfsburg aufbricht, ist das irgendwie auch eine Reise ins Abenteuerland. Denn der Aufsteiger hat sich im bisherigen Saisonverlauf als wahre Wundertüte erwiesen. Man weiß nicht, was drin steckt. „Und deshalb“, sagt Rehdens Trainer Stephan Ehlers, „müssen wir richtig gut vorbereitet sein.“

Das Trainergespann hat die Wolfsburger freilich bereits unter die Lupe genommen. Heute nun wird der Gegner noch einmal gemeinsam mit der Mannschaft analysiert, um sich dann die richtige Taktik für die Partie zurechtzulegen. Denn bei Lupo Martini weiß man nie, wie sie sich gerade präsentieren. Zum Auftakt kassierten die Wolfsburger vier Niederlagen in Folge. Dann stabilisierte sich das Team, gewann die darauffolgenden drei Begegnungen. Und die auch relativ hoch, wobei unter anderem Hannover 96 II und auch der TSV Havelse besiegt wurden. „Und die schlägt man nicht mal eben im Vorbeigehen“, warnt BSV-Coach Ehlers. Zuletzt zeigte der Gegner allerdings bei der 0:2-Heimpleite gegen den bis dato Tabellenletzten Braunschweig II wieder sein anderes Gesicht.

Doch davon wollen sich die Rehdener nicht blenden lassen. Sie wissen, welche Qualitäten Lupo Martini abrufen kann. Und daran gelte es sich zu orientieren, fordert Ehlers. Für den Coach ist es daher erstmal wichtig, aus einer gesicherten Defensive heraus zu operieren. „Wir haben uns in der Abwehr zuletzt stabilisiert. Daran müssen wir anknüpfen“, so der 46-Jährige. Zumal Wolfsburg in Andrea Rizzo und Philipp Stucki zwei Spieler in seinen Reihen hat, die wissen, wo das Tor steht. „Von daher tun wir gut daran, in der Defensive die Ordnung zu haben und kein Ding zu kassieren“, so Ehlers.

Auf der anderen Seite muss seine Mannschaft nun die sich bietenden Chancen auch mal konsequenter nutzen. „Wir erarbeiten uns viele Möglichkeiten, das haben wir zuletzt auch gegen Hannover getan. Aber wir müssen daraus jetzt auch die nötigen Tore erzielen“, macht Ehlers seinen Spielern sanften Druck. Vor allem Stürmer Hugo Magouhi, seit 437 Minuten ohne Ligatreffer, dürfte sich da angesprochen fühlen. Denn obwohl Rehdens Coach seine Mannschaft seit knapp drei Wochen wieder auf einem guten Weg sieht, liegt die Mannschaft nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. „Die Konkurrenz unter uns hat zuletzt ziemlich gepunktet. Es wird Zeit, dass wir jetzt auch wieder einen Sieg einfahren“, sagt der Gymnasiallehrer.

Und Ehlers würde sich dafür zur Not auch als Koch verdingen. Stürmer Moses Lamisi hatte zuletzt die Lasagne seiner Frau für seine Tore und guten Leistungen verantwortlich gemacht. „Ich bin ja nicht so für Bolognese, mehr für Tomatensoße mit Gemüse. Aber wenn Lasagne hilft, dass wir Tore schießen und Spiele gewinnen, können die Spieler sie jeden Tag essen. Ich würde sie ihnen dann auch noch zubereiten“, schmunzelt Ehlers. Wohlwissend: Auf dem Platz sind andere Rezepte gefragt, um ein Spiel letztendlich positiv zu gestalten.

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