BSV Rehden stellt den neuen Trainer vor

Stuckenberg – der Mann aus der Region

Rehdens Sportvorstand Michael Weinberg (rechts) und Teammanager Peter Schöne (links) begrüßten gestern Nachmittag den neuen Trainer Stefan Stuckenberg (2.v.r) und seinen Co-Trainer Hugues M’bossa. - Foto: Flügge

Rehden - Es begann mit einer WhatsApp von Vereinboss Friedrich Schilling an Stefan Stuckenberg, ob der A-Lizenzinhaber Interesse hätte, beim BSV Rehden als Trainer zu arbeiten. Seit gestern nun ist es amtlich: Der 56-jährige selbstständige Diplomsportlehrer wird neuer Coach des Fußball-Regionalligisten und die Mannschaft am Samstag im Heimspiel gegen den TSV Havelse erstmals betreuen. Stuckenberg tritt damit die Nachfolge des vor zwei Wochen entlassenen Stephan Ehlers an. Zuletzt hatte Björn Wnuck das Team für zwei Spiele interimsweise betreut.

Stuckenberg war schlussendlich der Wunschkadidat von Schilling, der seinen Vorstellungen, weiter zu regionalisieren, nachgekommen ist. Dass der neue Trainer bislang höchsten eine Mannschaft in der Landesliga trainiert hat, spielte dabei „überhaupt keine Rolle. Es geht um Fachwissen“, sagte Teammanager Peter Schöne gestern bei der Vorstellung des Trainers in den Rehdener „Ratsstuben“. Schöne weiter: „Wenn ein Mann wie Friedrich Schilling den Verein in den letzten 20 Jahren von ganz unten nach oben geführt hat, dann ist es auch sein Recht, seine Philosophie einzubringen, was den neuen Trainer betrifft.“

Und daher, fuhr Sportvorstand Michael Weinberg fort, „haben wir auch ganz bewusst nach einem Mann aus der Region gesucht, der die nötige Lizenz und Erfolg in seinem Job hat.“ Stuckenberg ist mit Falke Steinfeld, Blau-Weiß Lohne und dem TV Dinklage Meister geworden.

Die Gespräche mit Stuckenberg hätten die Vereinsverantwortlichen dann überzeugt, dass der 56-Jährige der richtige Mann für den Job ist. „Wir hatten auch mit anderen Kandidaten gesprochen. Drei waren am Ende in der engeren Auswahl“, bestätigte Weinberg, „doch einer der ganz großen Pluspunkte für Stefan war der regionale Bezug. Daraus machen wir keinen Hehl. Zudem sind wir überzeugt, dass der neue Trainer fachlich und auch menschlich absolut zu uns passt.“

Stefan Stuckenberg brachte in Hugues M’bossa einen Co-Trainer mit, der unter ihm in Steinfeld gespielt hat. „Ich kenne ihn seit 2005. Er ist einer der ganz wenigen ehrlichen und auch direkten Menschen und verfügt über einen sehr guten Fußballverstand“, sagte der neue Cheftrainer. M’bossa war in den vergangenen zwölf Jahren hauptamtlicher Jugendtrainer bei der SG Steinfeld-Mühlen. Da er französisch spricht, soll der 41-Jährige nun auch einigen Rehdener Spielern Integrationshilfe geben. „Denn nur ein Spieler, der sich wohl und heimisch fühlt, kann dauerhaft sein Potenzial abrufen“, weiß Stuckenberg.

Hugues M’bossa, ehemaliger kongolesischer Jugendnationalspieler, kam übrigens vor 20 Jahren nach Deutschland. Geholt von einem damaligen Spielerberater namens Peter Schöne. So schließt sich ein Kreis. 

flü

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