„Die Jungs haben alle einen Traum“

Ex-Werder-Profi Mike Barten trainiert jetzt 96 II

Ex-Werder-Profi Mike Barten ist seit Saisonbeginn Trainer von Hannover 96 II. - Foto: imago

Rehden - Wenn sich Hannover 96 II morgen in den Waldsportstätten vorstellt, wird ein in hiesigen Kreisen alter Bekannter beim Regionalligisten als Trainer auf der Bank sitzen: Mike Barten. Der ehemalige Jugendspieler und Profi von Werder Bremen trainierte nach seiner Karriere unter anderem zwei Jahre den damaligen Bremer Landesligisten TSV Melchiorshausen, ehe er 2014 die U16 von Hannover 96 übernahm. Nach der Entlassung von Thomas Schaaf war Barten fünf Wochen 96-Co-Trainer in der Bundesliga unter Daniel Stendel, bevor der 42-Jährige in dieser Saison die U 21 der Leinestädter in der Regionalliga übernahm.

Herr Barten, Sie arbeiten in Hannover, wohnen weiterhin in Bremen – jetzt geht’s in Richtung Heimat zum BSV Rehden.

Mike Barten: Naja, Heimat? Das sind ja noch einige Kilometer von Bremen nach Rehden. Aber ich komme ja nicht das erste Mal her. Mit der U 16 war ich schon mal da.

Wie gefällt Ihnen Ihr Job als Trainer der zweiten Mannschaft?

Barten: Es macht richtig Spaß, zumal die Spieler natürlich schon mehr drauf haben als im Jugendbereich. Jeder Junge hat hier seinen Traum. Ich kenne das, denn ich habe die Stationen bei Werder selbst durchlaufen. Ich denke, ich kann ihnen von daher gut vermitteln, worauf es ankommt.

Und der Erfolg hat sich bereits eingestellt. Ihre Mannschaft liegt auf Platz drei.

Barten: Die Jungs haben ein enormes Entwicklungspotenzial, sind lernwillig und mit Fleiß dabei. Sie nehmen alles sehr gut an – und belohnen sich dafür auch. Wir haben bislang wirklich eine gute Saison gespielt, nur einmal verloren und alle vier Auswärtsspiele gewonnen. So kann es gerne weitergehen.

Jetzt wurden in Marius Wolf, Tim Dierßen und Valmir Sulejmani drei Spieler vom Profikader in die U 21 geschickt. Bringt das nicht das Gefüge durcheinander?

Barten: Es kommt immer darauf an, wie diese Spieler das annehmen. Sie müssen lernen und wissen, dass es keine Bestrafung ist. Momentan reicht es bei ihnen nicht für ganz oben. In der U 21 sollen sie Spielpraxis bekommen, sich selbst wieder nach vorn bringen. Und wenn sie hier ihre Leistung bringen und auch abrufen, ist es klar, dass andere dann weichen müssen. Schließlich wollen wir immer die beste Qualität auf dem Platz haben.

Jetzt geht’s zum BSV Rehden. Wie erwarten Sie den Gegner?

Barten: Rehden ist nicht so gut gestartet, hat jetzt aber in Eichede gewonnen und will sicher gegen uns nachlegen. Das ist körperlich eine sehr robuste Truppe. Meine Mannschaft versucht dagegen, vieles eher spielerisch zu lösen. Und sie wird gegen Rehden lernen müssen, sich auch kämpferisch zu behaupten. Es wird für uns kein leichtes Spiel. 

 flü

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