Rehden erwartet den Regionalliga-Zweiten SV Meppen

Fit für den Hit? Pekrul und Artmann könnten es schaffen

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Rehdens Kevin Artmann (am Ball) dürfte nach auskurierter Schulterprellung morgen wieder mitwirken – und vielleicht sogar auch Teamkollege Viktor Pekrul (hinter ihm), der seinen Muskelfaserriss bis dahin überstanden haben könnte. 

Rehden - Von Cord Krüger. Stephan Ehlers gibt sich keinen Illusionen hin. Vor dem morgigen Regionalliga-Heimspiel seines BSV Rehden ab 15 Uhr gegen den SV Meppen glaubt der Trainer kaum, dass auch nur ein Akteur seines Kollegen Christian Neidhart mit schweren Beinen auf dem Platz steht – trotz des erst am Mittwochabend absolvierten SVM- Tests gegen Werder Bremen (0:2). „Die Meppener haben gut durchgewechselt. Sie wissen genau, dass sie gegen uns 100 Prozent bringen müssen“, unterstreicht der BSV-Coach. Nur zu gut dürfte Neidhart nämlich noch die 1:3-Schlappe im Niedersachsenpokal vor neun Tagen bei eben jenem BSV im Gedächtnis sein.

Die dabei gezeigte Einstellung der Schwarz-Weißen fordert Ehlers nun im zweiten Hit gegen die Emsländer, die in der Liga beide bisherigen Partien gewonnen haben: „Das Aufeinandertreffen im Pokal ist zwar Geschichte. Aber wir müssen die gleiche Leidenschaft, den Willen und die Kampfkraft auf den Platz bringen, die wir beim 3:1 gezeigt haben.“ Zudem wünscht er sich, dass seine Spieler enger an den Gegnern sind als in den ersten 30 Minuten: „Da haben wir sie schön einfach durch unsere Reihen kombinieren lassen und die Räume nicht richtig zugestellt. Aber darüber haben wir gesprochen.“

Gut gefallen hat ihm während des Achtelfinales, „dass wir Thilo Leugers nicht aus den Augen verloren haben“, sagt er mit mahnendem Unterton über den Niederländer, der ansonsten viele Bälle verteilt – wenn er mal nicht gestört wird: „Leugers ist ein stiller Spielmacher mit ähnlich großen Qualitäten wie Martin Wagner“, warnt der A-Lizenz-Inhaber: „Ohnehin hat Meppen ein starkes Mittelfeld – mit kleineren, technisch versierten Leuten.“ Leugers kam aus dem Spiel heraus während des Cup-Duells zu keinen größeren Szenen, „aber man hat gesehen, wie gefährlich er bei Standards war“, erinnert Ehlers.

Doch auch seine Männer können bei ruhenden Bällen für Unruhe sorgen – etwa Viktor Pekrul mit seinem passgenauen Freistoß-Tor zum zwischenzeitlichen 1:1. Bitter nur, dass der Rechtsverteidiger kurz darauf wegen eines Muskelfaserrisses vom Platz musste. Doch schon morgen steht Pekrul womöglich wieder in der Startelf, ließ Ehlers gestern durchblicken: „Ich könnte es mir vorstellen. Uns bleiben noch zwei Tage, und Viktor hat seit seiner Verletzung unheimlichen Ehrgeiz gezeigt, zurückzukehren.“

Wertvolle Hilfestellung leistete ihm dabei Athletiktrainer Alexander Arndt, der sich im Fall des Falles auch gezielt um die Rekonvaleszenten kümmern soll. Dementsprechend widmete er sich auch Kevin Artmann, der sich am Samstag während der 1:4-Niederlage beim VfL Wolfsburg II eine Schulterprellung zugezogen hatte. Der Einsatz des Kapitäns ist laut Ehlers ebenfalls „gut möglich“.

Der Lehrer könnte damit wieder auf seine bewährte Pflichtspiel-Startelf zurückgreifen, die er bisher nur einmal auf einer Position verändern musste: Pekruls Posten auf der rechten Seite im Wolfsburg-Spiel. „Die Höhe dieser Niederlage war natürlich happig“, gesteht Ehlers: „Aber jetzt am Anfang der Saison ist es mir lieber als irgendwann später. Und in Wolfsburg werden noch ganz andere verlieren.“

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