029.07.10|Nachrichten
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Nach drei Tagen Streik der Tank-

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Trotz Notfallverordnung der Regierung bleiben die meisten Tankstellen im Land auch am Donnerstag geschlossen.
Tausende Touristen annullierten Medienberichten zufolge ihre Reisen, weil sie Angst davor haben, mit dem Auto in Griechenland steckenzubleiben. Auf Kreta hätten mehr als 200 Touristen ihre gemieteten Fahrzeuge einfach stehengelassen, weil sie keinen Sprit mehr bekamen. Der Tourismus in Griechenland stehe für dieses Jahr vor dem Ende, befürchten daher Verbände der Hoteliers und der Campingplatzbetreiber.
Die griechische Polizei ist am Donnerstag mit Tränengas gegen rund 500 Tankwagenfahrer vorgegangen, die vor dem Verkehrsministerium in Athen demonstrierten. Die Regierung hatte am Mittwoch eine Notfallverordnung erlassen, um einen seit drei Tagen andauernden Streik der Fahrer zu beenden und sie zur Arbeit zu zwingen. Die meisten Tankstellen im Land blieben indes auch am Donnerstag geschlossen.
Die Tankwagenfahrer haben erklärt, sie wollten sich der Notfallverordnung nicht direkt widersetzen, ihren Protest aber mit verschiedenen Formen des Widerstands fortsetzen. Der Ausstand hat ausgerechnet zur Hauptreisezeit zu einer akuten Benzinknappheit geführt. Neben dem Tourismus leiden auch andere Wirtschaftszweige zunehmend unter dem Streik. Die Besitzer und Fahrer der Tank-
So soll die Vergabe der lukrativen Lizenzen neu geregelt werden. Die Öffnung sogenannter geschlossener Berufe ist Teil der Abmachung zwischen Griechenland und seinen Kreditgebern. Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Union hatten der Regierung in Athen im Gegenzug für ein 110 Milliarden Euro schweres Rettungspaket einen harten Sparkurs auferlegt.
dpa
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07.09.10|Nachrichten|0
