31 Länder treten bei

Pariser Klimaabkommen kann wohl noch 2016 in Kraft treten

Abholzung im Regenwald. Foto: Werner Rudhart/Archiv
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Abholzung im Regenwald. Foto: Werner Rudhart/Archiv
Dürre und Hunger in Kenia: Experten sehen auch im Klimawandel Gründe für die Flüchtlingsströme. Foto: Stephen Morrison/Archiv
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Dürre und Hunger in Kenia: Experten sehen auch im Klimawandel Gründe für die Flüchtlingsströme. Foto: Stephen Morrison/Archiv
Verkehr in Peking: Die Massenmotorisierung schnürt Chinas Metropolen die Luft ab. Foto: Adrian Bradshaw/Archiv
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Verkehr in Peking: Die Massenmotorisierung schnürt Chinas Metropolen die Luft ab. Foto: Adrian Bradshaw/Archiv
Wasser schleppen in Myanmar: Das Klimaphänomen El Niño hat dazu geführt, dass Stauseen austrocknen. Foto: Nyein Chan Naing/Archiv
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Wasser schleppen in Myanmar: Das Klimaphänomen El Niño hat dazu geführt, dass Stauseen austrocknen. Foto: Nyein Chan Naing/Archiv
Thailand verdorrt: Ein Dorfbewohner bewegt sich auf dem Grund eines ausgetrockneten Stausees. Foto: Rungroj Yongrit/Archiv
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Thailand verdorrt: Ein Dorfbewohner bewegt sich auf dem Grund eines ausgetrockneten Stausees. Foto: Rungroj Yongrit/Archiv
Dürre in Myanmar: El Niño hat das sonst wasserreiche Land austrocknen lassen. Foto: Hein Htet/Archiv
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Dürre in Myanmar: El Niño hat das sonst wasserreiche Land austrocknen lassen. Foto: Hein Htet/Archiv
Hitzetod: Tausende tote Kraben liegen an der kalifornischen Küste - die Meereserwärmung hat sie umgebracht. Foto: Eugene Garcia/Archiv
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Hitzetod: Tausende tote Kraben liegen an der kalifornischen Küste - die Meereserwärmung hat sie umgebracht. Foto: Eugene Garcia/Archiv
Nur noch Schlamm ist vom See Bukit Merah in Malaysia zu sehen. Das Klimaphänomen El Niño hatte das tropische Land austrocknen lassen. Foto: Fazry Ismail/Archiv
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Nur noch Schlamm ist vom See Bukit Merah in Malaysia zu sehen. Das Klimaphänomen El Niño hatte das tropische Land austrocknen lassen. Foto: Fazry Ismail/Archiv

31 weitere Länder sind dem Pariser Klimaabkommen beigestreten - die als historische diplomatische Leistung gepriesene Vereinbarung könnte schneller in Kraft treten als gedacht.

New York (dpa) - Das Pariser Klimaabkommen kann nach Einschätzung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon noch in diesem Jahr in Kraft treten. "Ich bin überzeugt, dass wenn meine Amtszeit vorbei ist, das Abkommen in Kraft getreten sein wird."

Das sagte Ban, der Ende des Jahres aus dem Amt scheidet, am Rande der UN-Generaldebatte in New York. 31 weitere Länder seien dem Abkommen am Mittwoch beigetreten, damit sind es nun insgesamt 60. Diese Länder seien gemeinsam für rund 47,5 Prozent des weltweiten Ausstoßes von Treibhausgasen verantwortlich.

Das Abkommen tritt in Kraft, wenn mindestens 55 Vertragsparteien unterzeichnen, die zusammen mindestens 55 Prozent der weltweiten Treibhausgase ausstoßen - bis zu diesem Ziel fehlen noch 7,5 Prozent.

Eine Vielzahl von Staats- und Regierungschefs habe ihn aber darüber informiert, dass sie das Abkommen bis zum Jahresende ratifizieren wollten, sagte Ban. Für Deutschland versprach dies Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) per Videobotschaft. US-Außenminister John Kerry, dessen Land dem Abkommen bereits beigetreten ist, sprach von einem "aufregenden Moment".

Das Pariser Klimaabkommen aus dem Dezember 2015 gilt als historische diplomatische Leistung. 195 Staaten setzten sich darin das Ziel, die Erderwärmung durch den Treibhauseffekt auf "deutlich unter zwei Grad" im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Website der 71. UN-Vollversammlung

Hintergründe zur Generaldebatte mit der Liste der Redner

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Dokumente der ersten UN-Vollversammlung 1946

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