Obama in Deutschland eingetroffen

US-Präsident Barack Obama nach seiner Ankunft auf dem Flughafen der niedersächsischen Landeshauptstadt. Foto: Peter Steffen
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US-Präsident Barack Obama nach seiner Ankunft auf dem Flughafen der niedersächsischen Landeshauptstadt. Foto: Peter Steffen
Die Air Force One mit US-Präsident Barack Obama an Bord im Landeanflug auf Hannover. Foto: Hauke-Christian Dittrich
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Die Air Force One mit US-Präsident Barack Obama an Bord im Landeanflug auf Hannover. Foto: Hauke-Christian Dittrich
Es ist sein fünfter Besuch in Deutschland und es wird der letzte für Barack Obama als Präsident der Vereinigten Staaten sein. Foto: Andy Rain
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Es ist sein fünfter Besuch in Deutschland und es wird der letzte für Barack Obama als Präsident der Vereinigten Staaten sein. Foto: Andy Rain
Flaggen-Trio: Wartende Journalisten vor der Ankunft Obamas auf dem Flughafen in Hannover. Foto: Peter Steffen
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Flaggen-Trio: Wartende Journalisten vor der Ankunft Obamas auf dem Flughafen in Hannover. Foto: Peter Steffen
Der US-Präsident und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Obamas letztem Besuch zum G7-Gipfel in Elmau. Foto: Virginia Mayo/Archiv
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Der US-Präsident und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Obamas letztem Besuch zum G7-Gipfel in Elmau. Foto: Virginia Mayo/Archiv
Polizisten sichern auf einem Dach vom Airport Hannover die Ankunft des US-Präsidenten. Der Besuch wird von scharfen Sicherheitsmaßnahmen begleitet. Foto: Peter Steffen
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Polizisten sichern auf einem Dach vom Airport Hannover die Ankunft des US-Präsidenten. Der Besuch wird von scharfen Sicherheitsmaßnahmen begleitet. Foto: Peter Steffen
Die USA sind das Partnerland der Hannover Messe. US-Präsident Obama will bei seinem Besuch in der niedersächsischen Hauptstadt für das Handelsabkommen TTIP werben. Foto: Julian Stratenschulte
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Die USA sind das Partnerland der Hannover Messe. US-Präsident Obama will bei seinem Besuch in der niedersächsischen Hauptstadt für das Handelsabkommen TTIP werben. Foto: Julian Stratenschulte
Am Vortag des Obama-Besuchs hatten mehrere Zehntausend Menschen in Hannover gegen das umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen TTIP demonstriert. Foto: Christian Charisius
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Am Vortag des Obama-Besuchs hatten mehrere Zehntausend Menschen in Hannover gegen das umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen TTIP demonstriert. Foto: Christian Charisius

Der US-Präsident ist da. Barack Obama ist in Hannover gelandet. Auf dem Besuchsprogramm: ein Treffen mit Kanzlerin Merkel, die Eröffnung der Hannover Messe, eine Rede. Und es kommen noch weitere Gäste.

Hannover (dpa) - US-Präsident Barack Obama ist zum fünften Deutschland-Besuch seiner Amtszeit eingetroffen. Er landete am Mittag mit der Airforce One aus London kommend auf dem Flughafen Hannover.

Dort wurde er vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und einer Ehrenformation der Bundeswehr empfangen.

Am Nachmittag wird Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Obama zu einem bilateralen Gespräch im Schloss Herrenhausen mit militärischen Ehren begrüßen. Am Abend wollen Obama und Merkel die Hannover Messe eröffnen, deren Partnerland die USA in diesem Jahr sind. Dabei will der Präsident für das Freihandelsabkommen TTIP werben, über das die EU und die USA verhandeln. Es ist in Deutschland besonders umstritten.

Es ist das voraussichtlich letzte Mal, dass der im Januar scheidende Präsident die Bundesrepublik in seiner Amtszeit besucht. Bereits im November wird sein Nachfolger gewählt. Unmittelbar vor Hannover hatte Obama Saudi-Arabien und Großbritannien besucht.

Noch bei der Landung hatte es ein stürmisches Graupelschauer gegeben, das aber nachließ, unmittelbar bevor Obama seine Maschine verließ. Nach dem kurzen Händeschütteln mit Ministerpräsident Weil fuhr Obama mit der Präsidenten-Limousine - spöttisch "The Beast" genannt - zunächst in seine Unterkunft, das Tagungszentrum "Seefugium". Das landsitzartige Anwesen liegt am Rande Hannovers idyllisch an einem See.

Themen des nachmittäglichen Gesprächs zwischen Merkel und Obama dürften neben den bilateralen Beziehungen die großen Themen der Weltpolitik sein: die Krisen in Syrien und Libyen und damit verbunden die Terrorgefahr und die Flüchtlingskrise, der Krieg in der Ukraine, die Zukunft Europas und besonders die Gefahr eines sogenannten Brexits, des Austritts Großbritanniens aus der EU. In London hatte Obama zuvor die Briten ungewöhnlich deutlich davor gewarnt.

Obama ist der erste US-Präsident, der die Hannover Messe, die weltgrößte Industrieschau, eröffnet. Es schließt sich ein Abendessen im herrschaftlichem Rahmen des Schlosses mit führenden Wirtschaftsvertretern an.

Am Montag wollen Merkel und Obama den eigentlichen Messebetrieb mit einem Rundgang und dem Besuch ausgewählter Unternehmensstände eröffnen. Im Anschluss wird der US-Präsident auf dem Messegelände eine politische Rede halten, bei der er noch einmal auf die großen außenpolitischen Themen eingehen dürfte. Am Nachmittag hat Merkel zu einem Minigipfel mit Großbritanniens Premier David Cameron, Frankreichs Präsident François Hollande und Italiens Regierungschef Matteo Renzi geladen, dann wieder im Schloss Herrenhausen.

Bundespresseamt zum Besuch Obamas

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