017.09.09|WirtschaftFacebook
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Berlin - Ökologisch orientierte Wirtschaftswissenschaftler warnen vor dem Neubau von Kohle-

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Die Baustelle des Eon-
Prof. Martin Jänicke von der Freien Universität Berlin sowie Vertreter verschiedener Forschungseinrichtungen widersprachen damit Überlegungen anderer vom Forschungsministerium mit einer Studie beauftragter Wissenschaftler, die auch einen Neubau von Atomkraftwerken für möglich halten. Im aktuellen politischen Streit wollen Union und FDP wie auch die Energiekonzerne bisher aber keine Neubauten, sondern bestehende Atommeiler länger als gesetzlich geplant über 2022 hinaus weiterlaufen lassen.
Gegen den Neubau von Kohlekraftwerken sprechen sich in einer vom Forum Ökologisch-
Auch Bundesumweltminister
Sigmar Gabriel warnte vor einer Gefährdung des Ausbaus erneuerbarer Energien. “Mit längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke werden die erforderlichen Investitionen für Windkraftanlagen auf hoher See nicht kommen“, sagte er beim Besuch des Windenergie-
Unterdessen sprach sich der Kieler Landtag mit der Mehrheit von SPD, Grünen und SSW für die Stilllegung der Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel aus. Hintergrund ist die Pannenserie seit 2007.
Nach Einschätzung der Professorengruppe um das FÖS könnten sich Kohlekraftwerke im Falle ihres Weiterbaus schnell als “Investitionsruinen“ erweisen. Gleichzeitig behinderten sie jedoch den Ausbau erneuerbarer Energien. “Beides ist nicht miteinander zu vereinbaren“, erklärte Martin Cames vom Öko-
dpa
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