Rom - Es hat Jahrhunderte überstanden. Doch Schnee und Kälte der letzten Wochen fordern dem Kolosseum momentan viel ab. Kann deshalb die umstrittene Restaurierung schneller beginnen als geplant?

© dpa
Schnee und Kälte setzen dem Kolosseum zu.
Die Kältewelle der vergangenen Woche hat dem weltbekannten Kolosseum in Rom zugesetzt. Eis und Schnee bewirkten nach Angaben der römischen Archäologiebehörden, dass kleinere Mauerteile vom oberen Rand des ehemaligen Amphitheaters herunterfielen. Unterdessen macht ein Gutachten der Vergabebehörde in Rom Hoffnung, dass die mehrfach verschobene Restaurierung des stark verschmutzten und verwitterten antiken Bauwerks doch bald beginnen könnte.
Vor einem Jahr hatte Della Valle als alleiniger Geldgeber den Vertrag mit der hoch verschuldeten Stadt unterschrieben. Im Gegenzug für die Investitionen soll der Unternehmen am Kolosseum, das jährlich mehr als fünf Millionen Besucher anzieht, für seine Produkte werben dürfen. Die Restaurierung hätte schon Ende 2011 beginnen sollen. Die Arbeiten werden etwa zwei Jahre dauern. Eine Verbraucherorganisation betreibt die gerichtliche Prüfung der Vergabe des Sponsorenvertrages.
dpa
Facebook 'Like Box' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.