Superbanner

Ägypten: Deutsche Urlauberin stirbt nach Hai-Attacke

Hai beißt deutsche Urlauberin tot

005.12.10|Welt|Welt|
Drucken|Empfehlen|Schrift   a  /  A||recommendbutton_count130

Schliessen

Druckvorschau

Artikel: Hai beißt deutsche Urlauberin tot

Scharm el Scheich - Ein Hai hat am Sonntag eine Urlauberin aus Süddeutschland am Strand der ägyptischen Touristenhochburg Scharm al- Scheich angegriffen. Das Tier riss der Frau im Roten Meer den rechten Arm und ein Bein ab.

Nach Angaben von Augenzeugen und Polizisten starb die 70-Jährige, bevor sie das Krankenhaus erreichte. Der Hai habe sie nur wenige Meter vom Strand von Naama Bay attackiert. Das ägyptische Tourismusministerium bestätigte den Vorfall am Sonntag.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin sagte, die Urlauberin stamme aus Süddeutschland. Die Deutsche Botschaft in Ägypten stehe mit den lokalen Behörden und mitgereisten Angehörigen der Getöteten im Kontakt. Die Strände des beliebten Urlaubsorts Scharm al-Scheich auf der Sinai-Halbinsel wurden nach Angaben des ägyptischen Umweltministeriums für 72 Stunden geschlossen. Während dieser Zeit würden die küstennahen Gewässer erneut nach Haien abgesucht.

Erst am Mittwoch hatte ein Hai in Scharm al-Scheich vier Urlauber - zwei Männer und zwei Frauen aus Russland und der Ukraine - angegriffen und verletzt. Einer 48 Jahre alten Russin biss das Tier einen Unterarm ab. Die Touristin überlebte die Attacke. Nach dem Angriff auf diese Touristengruppe hatte der zuständige Provinzgouverneur Mohammed Schuscha erklärt, zwei angreifende Haie seien gefangen worden. Die Küstengewässer würden nach weiteren Haien abgesucht.

Am Sonntag wurde dann die deutsche Touristen getötet. Solche Hai-Angriffe sind in der Region eher ungewöhnlich. Ein Behördensprecher hatte der Zeitung “Al-Masry Al-Yom“ nach dem ersten Vorfall gesagt, der Hai habe sich vermutlich der Küste genähert, weil er in seinem natürlichen Lebensraum nicht mehr genügend Nahrung gefunden habe. Ursache des Unfalls sei letztlich die Überfischung der Gewässer rund um die Sinai-Halbinsel. 

Die gefährlichsten Strände der Welt

zurück

  • Sie sollen zur Ruhe und Erholung dienen - doch manche Strände der Welt können zu Orten des Schreckens werden. Haie, hochgiftige Quallen, gefährliche Strömungen und hochgradige Verschmutzung sind die Gründe dafür. Im folgenden sehen Sie Bilder der gefährlichsten Strände der Welt und erfahren Sie, was diese so lebensgefährlich macht.
  • New Smyrna Beach, Volusio County, Florida: Im Jahr 2007 gab es laut dem International Shark Attack File (ISAF) an diesem Strand 112 "Mensch-Hai-Kontakte" wovon 17 Bisse waren.
  • Der weiße Hai hinter Glas: In Aquarien, hinter sicherem Glas, kann man sich die gefährlichen Tiere von Nahem zu betrachten, ohne ein unnötiges Risiko einzugehen.
  • In freier Wildbahn jedoch, möchte man ihnen lieber nicht begegnen.
  • Der weiße Hai ist eine bedrohte Tierart. Trotzdem ist der größte Raubfisch der Welt eine beliebte Trophäe bei Hochseefischern.
  • Hacks Point Beach, Kent County, Maryland: 60% der Wasserproben, die an diesem Strand entnommen wurden, entsprechen nicht den gesetzlichen Gesundheitsbestimmungen. Eine übermäßige Anzahl von Bakterien, Viren und Einzeller ist in den Proben zu finden.
  • Northern Territory, Australien: Sie ist eine der giftigsten Lebewesen der Erde: Die Seewespe. Ihr Gift lähmt die Skelett- und Herzmuskulatur sowie die Atmung; der Tod kann in wenigen Minuten eintreten. Weltweit sterben mehr Menschen durch diese Qualle, als durch einen Haibiss.
  • Brevard County, Florida: man sieht sie nicht, man spürt sie nur - dann ist es aber meistens schon zu spät. Strömungen stellen eine der größten Gefahren für Surfer dar. 2007 gab es an diesem Strand 10 Tote aufgrund gefährlicher Strömungen.
  • Spektakulär sind die Bilder von Surfprofi Rusty Keaulana auf Hawaii: er bezwingt meterhohe Wellen nur mit einem Surfboard. Kaum zu glauben, aber er kommt unbeschadet aus dieser Welle heraus.
  • Tatort Florida: 633 Unfälle mit 68 Toten ist die Bilanz von 2007. Bootunfälle sind häufiger als man denken mag. Der Grund für diese hohe Zahl an Zusammenstößen ist das hohe "Verkehrsaufkommen" auf den Seewegen in und um Florida.
  • Clearwater Beach, Pinellas County, Florida: Spektakuläre Aufnahme vom Strand - doch hier fanden zwischen den Jahren 1997 bis 2006 insgesamt 71 Menschen den Tod. Nicht selten werden gut besuchte Strände, wie der Clearwater Beach oder New Smyrna Beach, wegen Gewitterwarnungen evakuiert und für mehrere Tage gesperrt.
  • An der Westküste der USA in Kalifornien befindet sich das "Red Triangle", ein Gebiet, das sich zwischen Bodega Bay, Santa Cruz und den Farallon Inseln erstreckt.
  • In dieser Gegend gibt es weiße Haie wie Sand am Meer.
  • Vor allem Surfer und Taucher sind hier besonders gefährdet.
  • Der weiße Hai ist für den Menschen einer der gefährlichsten Raubfische.
  • Neben dem weißen Hai, sollte man sich auch vor dem Tigerhai in Acht nehmen. Die meisten Hai-Unfälle in den Tropen müssen dem Tigerhai zugeschrieben werden.
  • Der Bullenhai ist neben dem weißen Hai und Tigerhai für den Menschen am gefährlichsten. Er hält sich sowohl in Süß- als auch in Salzwasser auf und bevorzugt flaches Wasser in Ufernähe.
  • Sobald sich einem Schwimmer dieses Bild eröffnet, rast der Herzschlag.
  • Damit das nicht passiert, gibt es Menschen wie Patrick David. Er ist "Shark Spotter". Das sind Menschen, die auf dem Meer nach Haien Ausschau halten und sobald sie etwas Verdächtiges entdecken, die Badenden mit einem Signalton warnen.
  • Für manchen Touristen eine atemberaubende Attraktion: in Stahlkäfigen ins Wasser hinabgelassen werden und dort diesen Anblick hautnah "genießen".

vor

dpa

zurück zur Übersicht: Welt

Schliessen

Artikel empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

  • BlinkList
  • del.icio.us
  • Folkd
  • Furl
  • Google
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • oneview
  • Yahoo MyWeb
  • YiGG
  • Webnews
Diese Seite bookmarken bei...

Kommentare

Facebook 'Like Box' wird geladen... Inhalt wird geladen - Downloadanzeige

http://www.facebook.com/pages/Kreiszeitung-Syke/146798206489300truefalsefalse

Deutschland

Horoskope: Jeder Vierte glaubt Sterne

Horoskope: Wieviele an die Sterne glauben

Stuttgart - Der tägliche Blick auf das Horoskop gehört für viele zum morgendlichen Ritual. Wieviele Menschen auch an die Macht der Sterne glauben, hat nun eine Umfrage gezeigt.Mehr...

Stiftung Warentest: Multivitaminsäfte im Test 

Multivitaminsäfte im Test: "Ein saftiger Flop"

Berlin - „Multienttäuschend“ findet die Stiftung Warentest das Ergebnis ihres Tests von 22 Multivitaminsäften. Die Prüfer stellten gravierende Mängel fest. Dennoch gibt es drei Produkte, die überzeugen.Mehr...

Mann stiehlt Tausende historische Bücher

Mann stiehlt Tausende historische Bücher

Bad Arolsen - Ein Mitarbeiter des hessischen Kunstministeriums hat Tausende historische Bücher gestohlen. man kam ihm auf die Schliche, weil nach seinen Bibliotheksbesuchen immer Bücher fehlten.Mehr...

Ticket-Shop

Ob Rock- oder Klassik-Konzert, ob Comedy oder Ballett: hier können Sie bequem Ihre Tickets buchen.

Meist gelesene Artikel

  • Heute
  • 7 Tage
  • 30 Tage
  • Themen

Christchurch: Gedenken an Erdbebenopfer

Wellington - Mit Glockenläuten und Schweigeminuten haben Tausende Neuseeländer der Opfer des schweren Erdbebens im Jahr 2011 in der Stadt Christchurch gedacht.Mehr...

Das ist der kleinste Mann der Welt

Kathmandu - Nur einen halben Meter groß ist der 72-jährige Chandra Bahadur Dangi. Nun will er als kleinster Mann der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde.Mehr...

Dieses Insekt lebt zwei Kilometer unter der Erde

Leiden - Zwei Kilometer unter der Erde wurden nun sogenannte Springschwänze gefunden. Die winzigen, augenlosen Tiere leben tiefer als jedes andere bekannte Insekt.Mehr...

Vorzeitige Geburt für todkranken Vater

Dallas - Damit ein todkranker Mann seine Tochter wenigstens einmal in den Armen halten kann, brachte eine Frau aus Texas ihr Baby zwei Wochen früher zur Welt. Die herzergreifende Geschichte:Mehr...

Vorzeitige Geburt für todkranken Vater

Dallas - Damit ein todkranker Mann seine Tochter wenigstens einmal in den Armen halten kann, brachte eine Frau aus Texas ihr Baby zwei Wochen früher zur Welt. Die herzergreifende Geschichte:Mehr...

Artikel lizenziert durch © kreiszeitung
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.kreiszeitung.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

SkyScraper