Dingolfing - Die bayerische FDP hat Bundesparteichef Philipp Rösler beim Politischen Aschermittwoch mit stürmischem Beifall empfangen.

© dpa
Die Landesvorsitzende und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte vor 400 Parteianhängern in Dingolfing, Rösler habe die Stürme um die Findung eines Bundespräsidenten „standfest überstanden“. Aber sie versuchte auch die Wogen nach dem Koalitionskrach mit der CDU/CSU zu dämpfen: “Weder Drohgebärden noch Triumphgeheul ist jetzt das Gebot der Stunde.“
Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch hat dagegen nicht das geringste Verständnis für das „Gemaule“ beim Koalitionspartner CDU/CSU. Es sei Röslers Verdienst, dass Deutschland mit Gauck einen Bundespräsidenten bekomme, der von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung getragen werde. „Jetzt wird umgelegt, jetzt gehen wir nach vorn“, sagte Heubisch und forderte: „Der Soli muss weg!“
Der stellvertretende bayerische FDP-Chef Andreas Fischer sagte, das Votum für Joachim Gauck als Bundespräsident sei „richtig für das Selbstwertgefühl unserer Partei“ und lobte Rösler: „Der erste Teil der Lieferung ist angekommen.“
dpa
Facebook 'Like Box' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.