Hannover - Plötzliche Glätte auf Straßen in Niedersachsen hat am Samstag für viele Unfälle mit zahlreichen Verletzten gesorgt. Zum Sonnenaufgang sei es glatt geworden, sagte ein Polizeisprecher. Streufahrzeuge waren nicht nur in der Region Hannover im Einsatz.
Auch in anderen Teilen Niedersachsens und in Bremen rückten die Helfer aus. Bei den meisten Unfällen blieb es bei Sachschäden. Es gab allerdings auch einige Verletzte.
Bei Himmelpforten (Landkreis Stade) wurden in der Nacht zu Samstag vier Menschen schwer verletzt. Eine 18 Jahre alte Fahranfängerin war mit ihrem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die junge Frau und ihre Mitfahrer im Alter von 18, 21 und 35 Jahren kamen in Krankenhäuser nach Hamburg, Stade und Buxtehude.
In Remels (Landkreis Leer) wurden bereits am Freitagabend zwei Fußgänger verletzt. Eine 54 Jahre alte Frau und ein 42 Jahre alter Mann überquerten bei einem Lokal eine Straße und wurden von einem Auto erfasst. Dabei erlitt die betrunkene Frau schwere Verletzungen, der ebenfalls betrunkene Mann wurde leicht verletzt, berichtete die Polizei in Leer.
In Vörden (Landkreis Cloppenburg) fuhr ein 77-Jähriger am Samstagnachmittag beim Abbiegen mit seinem Wagen zwei Fahrradfahrer an. Die 19- und 20-Jährigen kamen verletzt ins Krankenhaus. Ein 83 Jahre alter Mann wurde am Vormittag in Bad Zwischenahn (Landkreis Ammerland) beim Zusammenstoß seines Autos mit einem Zug lebensgefährlich verletzt. Der Mann war nach Angaben der Polizei trotz Rotlichts und geschlossener Halbschranken mit seinem Auto auf einen Bahnübergang geraten. Dort rammte ein Zug der Nordwestbahn das Fahrzeug und schleifte es mit. Der Zugführer erlitt einen Schock, alle Fahrgäste blieben unverletzt.
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