015.03.10|Niedersachsen|Niedersachsen|
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Holzminden - Eine heftige Detonation hat in der Nacht zu Montag in Holzminden zahlreiche Menschen aus dem Schlaf gerissen.
Vor einem Einfamilienhaus war ein Sprengsatz explodiert. Dabei handelte es sich nach Angaben der Polizei um eine selbst gebaute Rohrbombe. Der Sprengsatz habe erheblichen Sachschaden angerichtet. Menschen wurden nicht verletzt. Der Hintergrund des Anschlags ist noch völlig unklar.
Die Bombe müsse eine beachtliche Sprengkraft gehabt haben, sagte eine Polizeisprecherin. Obwohl sie in einiger Entfernung von dem Gebäude explodiert war, sei die Verwüstung beträchtlich. Die Eingangstür und mehrere Fenster seien zerstört, Metall-Abdeckungen von Lichtschächten demoliert und aus der Verankerung gerissen. Überall hätten Steine, Scherben und Pflanzenteile herumgelegen.
Spezialisten des niedersächsischen Landeskriminalamtes (LKA) haben die Reste der Rohrbombe gesichert. Die Analysen werden voraussichtlich einige Tage dauern. Wer hinter dem Anschlag stecken könnte, ist für die Ermittler rätselhaft. Die Bewohner des Gebäudes hätten keine exponierte Stellung. Auf Anhieb sei auch kein Motiv erkennbar. Es deute nichts darauf hin, dass die Bewohner Feinde haben könnten.
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