Verden · Das Eis glitzert, scheint fest – und die testweise geworfenen Steine richten keinen Schaden an. Warum dann nicht auch einmal einen Schritt auf das zugefrorene Gewässer wagen? „Aus Sicherheitsgründen lieber nicht“, warnt die Feuerwehr Verden.

Bei der Rettung aus dem Eis sollte man mit größter Vorsicht vorgehen. Am besten die Fachleute erledigen das. ·
„Wer sich auf nicht ausdrücklich freigegebene Eisflächen begibt, riskiert schnell den Tanz mit dem Tod“, betonen die Einsatzkräfte.
Kommt es zu einem Eisunfall, sei der schnelle Notruf an die Nummer 112 die wichtigste Maßnahme. Die Rettungskräfte benötigten auch einige Minuten zum Ausrücken und für die Anfahrt. Wenn mehrere Personen helfen können, sollte mindestens eine die Einsatzkräfte an einer Straße einweisen, wenn der Unfallort abseits liegt.
Rettungsversuche sollten nur unter größter Vorsicht und im Liegen erfolgen, etwa wenn dem Verunglückten eine Leine, Leiter, Brett oder ähnliches zugereicht werden kann.
Kann ein Mensch vor dem Eintreffen von Feuerwehr und DLRG gerettet werden gilt: den Verunglückten möglichst wenig bewegen, damit sich das kalte Blut nicht mit dem warmen weiter vermischt. Hausrezepte wie „mit Schnee einreiben“ oder einen „wärmenden Schnaps verabreichen“ seien die falschen Mittel. Stattdessen gilt: nasse Kleidung vorsichtig entfernen ohne den Körper zuviel zu bewegen, die betroffene Person mit Jacken und Decken wärmen und keinesfalls allein lassen.
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