Blender - Viel Arbeit verursacht herabfallendes Laub, und es verstopft regelmäßig den Gully. Daher hatte ein Anwohner der Büssenschütt-Straße in Blender beantragt, eine Eiche auf Gemeindegrund vor seinem Haus fällen zu lassen.

© ksy
Die Eichen an der Büssenschüttstraße sollen bleiben, beschloss der Blender Rat. Eine Weide zwischendrin auf Gemeindegrund wurde jedoch schon unbekannterweise gefällt.
Einstimmig lehnte dies der Blender Gemeinderat am Dienstag ab. Kürzlich sei zwar eine größere Eiche in dieser Gemeinde gekappt worden. Die sei aber per Gutachten als krank und nicht mehr erhaltenswert klassifiziert worden, berichtete Bürgermeister Axel Rott. Gesunde Eichen solle man stehen lassen.
Ein Besucher der Ratssitzung erinnerte daran, dass Eichen an der Büssenschüttstraße und anderswo gerade vor rund 20 Jahren gepflanzt und aus öffentlichen Mitteln finanziert worden seien. Befremdet zeigte der Mann sich im übrigen darüber, dass eine Weide neben der Eiche und ebenfalls auf öffentlichem Grund kürzlich schon gefällt worden sei.
Alle für neuen
Wilhelm Kirschner-Weg
Einstimmig beschloss der Rat auch, eine neue Straße im geplanten Baugebiet „Hoher Weg“ nach einer verdienten Persönlichkeit der Gemeinde zu benennen. CDU-Fraktionschef Fritz Suhr brachte unter allgemeiner Zustimmung den Vorschlag Wilhelm Kirschner ein. Dieser wirkte als Lehrer und Organist in der Gemeinde.
Auch hierzu gab es eine spontane Reaktion aus den Zuhörerreihen. „Ja, Wilhelm Kirschner – wer kennt ihn nicht, und wer hat nicht unter ihm gelitten?“ kommentierte offenbar ein damaliger Schüler . · la
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