Oyten - Der neuen Sporthalle an der Stader Straße sei Dank: Durch die erweiterten räumlichen Kapazitäten kann der TV Oyten sein Sportprogramm um eine Judosparte erweitern. Die Abteilung befindet sich derzeit in Gründung und wird bis zur Jahreshauptversammlung des TV Oyten im Frühjahr aus der Taufe gehoben sein.

© Foto: Woelki
Jörg Rafalski, Gründer und Trainer der neuen Judosparte im TV Oyten, die als Turniergastgeber am Sonntag die neue Sporthalle an der Stader Straße inoffiziell einweihte. ·
Einen Vorgeschmack gab es am Sonntag: Spartengründer Jörg Rafalski, der auch als Jugendleiter der männlich Jugend im Bremer Judo-Landesverband fungiert, richtete die Bremer Jugend-Landesmeisterschaft in Oyten aus. Damit wurde die neue Sporthalle an der Stader Straße noch vor ihrer offiziellen Eröffnung im Frühjahr von den Judoka schon mal inoffiziell eingeweiht. „Wir wollten mit der Landesmeisterschaft den TV Oyten und unsere Sportart einem größeren Publikum präsentieren. Die Besucherresonanz war wirklich gut“, freute sich Rafalski, der bereits jetzt täglich Anfragen bekommt, wann er denn mit dem Training beginnt. „Sobald wir die Freigabe der Sporthalle durch die Gemeinde haben, starten wir“, versprach der 43-jährige Oytener.
Rafalski ist in Fachkreisen gut bekannt, seit Jahren ist er als Trainer erfolgreich und seit Jahrzehnten als Judoka aktiv. Begonnen hatte er als Jugendlicher beim TSV Bassen. Später wechselte er zum Enjoy-Club nach Oyten, baute dort das Judoangebot auf, ging dann nach Bremen und gründete mit dem Bushido Bremen seinen eigenen Judoclub. Zuletzt trainierte er die erfolgreichen Judoka von Octagon Lilienthal.
Gerade hat Jörg Rafalski telefonisch erfahren, dass der Niedersächsische Judoverband den TV Oyten als neuen Verein aufgenommen hat. Die Wettbewerbe werden die Judoka des TV Oyten im Bremer Landesverband absolvieren. · woe
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