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Otto-Modersohn-Museum Fischerhude im Rahmen der Museumsregistrierung Niedersachsen/Bremen ausgezeichnet

Viel mehr als nur ein Ausstellungshaus

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Oyten - FISCHERHUDE / HANNOVER · Ritterschlag für das Otto-Modersohn-Museum in Fischerhude: Das Museum hat sich im Rahmen der Museumsregistrierung in Niedersachsen und Bremen 2010 qualifiziert. Die Museumsregistrierung bescheinigt dem Museum die Erfüllung der vom Deutschen Museumsbund formulierten Standards für Museen. „Wir freuen uns sehr über die Anerkennung und Auszeichnung unserer langjährigen Arbeit am Werk Otto Modersohns und seines künstlerischen Umfeldes“, erklärte dazu Antje Modersohn.

Rainer Noeres (li.) und Antje Modersohn (3.v.re.) nahmen von Kulturministerin Prof. Dr. Johanna Wanka (3.v.li.) in einer Feierstunde in Hannover Urkunde und Plakette zur Museumsregistrierung als Qualitätssiegel für das Fischerhuder Otto-Modersohn-Museum in Empfang.

Rainer Noeres (li.) und Antje Modersohn (3.v.re.) nahmen von Kulturministerin Prof. Dr. Johanna Wanka (3.v.li.) in einer Feierstunde in Hannover Urkunde und Plakette zur Museumsregistrierung als Qualitätssiegel für das Fischerhuder Otto-Modersohn-Museum in Empfang.

In einer Feierstunde in Hannover zeichneten kürzlich die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, und Dr. Sabine Schormann, Direktorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, insgesamt 17 Museen für ihre qualitativ hochwertige Arbeit aus. Für das Modersohn-Museum nahmen Antje Modersohn und Rainer Noeres Urkunde und Plakette in Empfang.

Ziel der von Kulturministerium, Museumslandesverband und Sparkassenstiftung getragenen Museumsregistrierung ist es, zur Weiterentwicklung und Zukunftssicherung der Häuser beizutragen. Die teilnehmenden Museen werden durch Schulungen und von Experten begleitet, um ihre Stärken und Schwächen zu analysieren und Verbesserungen zu entwickeln. „Die Registrierung ist als Qualitätssiegel ein vorbildliches Instrument, um die hochwertige Arbeit in den niedersächsischen Museen auszuzeichnen. Wichtig ist den Beteiligten, dass die Museen als Ganzes betrachtet werden. Denn so kann den einzelnen Häusern eine umfassende Aussage über ihr Engagement an die Hand gegeben werden“, sagte Ministerin Prof. Dr. Wanka.

„Die Registrierung geht davon aus, dass Museen weit mehr sind als Ausstellungshäuser: Sie betreuen Sammlungen und bewahren sie für die Nachwelt, sie forschen anhand ihrer Sammlungen und vermitteln diese einem breiten Publikum“, hieß es bei der Auszeichnungsveranstaltung. Dazu bedürfe es auch einer gut funktionierenden Organisation mit allen Facetten des Managements von Personal bis Finanzen sowie Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Diese komplexen Aufgaben der Museen werden durch die Museumsregistrierung als Ganzes betrachtet und anhand von Standards bewertet.

Eine unabhängige Kommission aus sieben externen Expertinnen und Experten hatte die eingereichten Unterlagen geprüft und die Registrierung empfohlen. Die Registrierung gilt befristet für sieben Jahre und muss dann erneuert werden.

Das Otto-Modersohn-Museum erreichte in den Bereichen: dauerhafte institutionelle und finanzielle Basis, Leitbild und Museumskonzept, qualifiziertes Personal, Sammeln, Bewahren, Forschen und Dokumentieren sowie Ausstellen und Vermitteln die den Standards entsprechende Qualität.

„Weiterhin bescheinigte die unabhängige Kommission unserem Museum ein gutes Sammlungskonzept, die Erhaltung des Nachlasses von Otto Modersohn und dass seine Werke im Vordergrund und im Einklang mit dem Auftrag des Museums stehen“, freute sich Antje Modersohn, Tochter des vor einem Jahr verstorbenen Museumsgründers Christian Modersohn.

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