019.01.10|Oyten/Ottersberg|Oyten/Ottersberg|
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Ottersberg - (pee) · Die Achimer Rettungsstation wandert von Bierden weiter nördlich nach Embsen, weshalb die jetzige Bassener Rettungswache sich zwecks ausgeglichener Abstände standortmäßig ebenfalls verschiebt: nach Ottersberg. Im Zuge der Umstrukturierung des Rettungsdienstes des Landkreises Verden suchte der Kreis für seinen künftigen Ottersberger Stützpunkt den passenden Raum – und fand ihn in einer Wohnung am Sportzentrum Fährwisch direkt an der alten Bundesstraße.

Den Umbau und die neue Nutzung der beiden Wohnungen im Sportzentrum Fährwisch verbindet der Flecken Ottersberg mit der Einrichtung einer Rettungswache. 153 000 Euro investiert die Gemeinde in den neuen Stützpunkt des Rettungsdienstes im Landkreis Verden, der sich größtenteils über die Pachtzahlungen des Kreises refinanzieren soll.
In einer der Wohnungen hat die Gemeinde Ottersberg gerade neue Räume für ihren Jugendtreff geschaffen, dem außerdem noch die Hälfte der zweiten Wohnung zugeschlagen wird. In die Umbauarbeiten in dem Komplex sollen nun die Ausbauarbeiten für die künftige Rettungswache integriert werden. Die Sanitäter erhalten einen Wohnungsanteil mit rund 80 qm Aufenthaltsraum plus eine angebaute Garage für den hier stationierten DRK-Rettungswagen und eine Art Technikraum als Schleuse zur Wohnung.
Das berichtete gestern auf Anfrage der Ottersberger Bürgermeister Horst Hofmann. Etwa 153 000 Euro investiert die Gemeinde in den kommenden Monaten in den Ausbau der Rettungswache, die sich über die Pachtzahlungen des Kreises im Laufe der Zeit größtenteils refinanzieren sollen. Eine entsprechende Vereinbarung hat die Gemeinde nach Hofmanns Worten mit dem Landkreis und dem DRK geschlossen.
Die notwendige Bauplanung inklusive zu beschließender Nutzungsänderung und das finanzielle Konzept für die Rettungswache sind in den kommenden Wochen Beratungsgegenstand in den politischen Gremien des Fleckens. Generell herrsche über die Einrichtung des Rettungsstützpunktes in Ottersberg politischer Konsens, betonte der Bürgermeister.
Denn: Die Verlegung der rund um die Uhr mit einem Fahrzeug und mindestens zwei Rettungskräften besetzen DRK-Wache von Bassen nach Ottersberg sei ein eindeutiger Standortvorteil für den Flecken und seine Menschen: „Wir gewinnen fünf Minuten“, so Hofmann. Wertvolle Minuten vor allem für die nördlichen Bereiche der Gemeinde, die durch die dann verkürzte Anfahrt des bislang aus Bassen kommenden Rettungswagens gewonnen werden.
Im gut ausgebauten Ottersberger DRK-/DLRG-Domizil konnte die Rettungswache aufgrund ihres Platzbedarfs nicht mehr untergebracht werden. Die Raumlösung am Sportzentrum erschien jedoch allen Beteiligten von den Bedingungen und der Lage her als vorteilhaft. Spätestens im Sommer soll der neue Ottersberger Rettungsstützpunkt fertig eingerichtet sein und seine Arbeit aufnehmen.
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