Etelsen - Gerade einmal 14 Tage ist es her, dass eine Arbeitsgruppe der Stiftung Waldheim die Wege im Schlosspark zu Etelsen vom Laub befreite, das noch zu schreddernde Kopfholz zusammen trug und alle Abfallkörbe im Park leerte. Alles gut, alles schön. Sollte man meinen. Aber irgendwie setzte der Anblick der frisch geleerten Abfallkörben in den Köpfen einiger Mitmenschen eine ganz besondere Dynamik in Gang.

© ksy
Kaum aufgeräumt, schon wieder übel verdreckt: die Abfallkörbe im Etelser Schlosspark.
Kaum vom alten Müll befreit, liefen einige Abfallbehälter schon wieder über. „Nun ist es ja auch für Mitglieder vom Vorstand des Schlossparkverein Etelsen ganz lehrreich, einmal zu erfahren, was denn dort in den Abfallkörben alles gefunden werden kann“, meint Manfred Köster.
Also machte er sich im Park auf den Weg, um die Körbe erneut zu leeren. „Unzählige Beutel mit Hundekot scheinen ja schon normal zu sein und ist sicherlich so besser als unverpackt auf den Parkwegen. Man könnte diese Beutel ja aber auch zu Hause entsorgen“, überlegt Köster.
Dass zur Kohlfahrtzeit in den Körben leere Flaschen auftauchen wundert die Leute vom Schlossparkverein auch nicht weiter. „Besser als irgendwo am Weg oder in Scherben im Unterholz“, so der Kommentar.
Küchenreste, ein halbes Paket ranzige Butter, Messer und Gabeln, jede Menge Plastikverpackung, oben drauf ein gebrauchter Kochtopf und so munter weiter wurden entdeckt.
„Der Gipfel waren jedoch mehrere gebrauchte Einwegspritzen, die einfach im Park entsorgt worden sind. Einfach eine Unverschämtheit und strafbare Handlung“, so ein ordentlich angefressener Manfred Köster. Bei den Spritzen wurden allerdings auch eine Adresse gleich aus der Nachbarschaft des Parkes gefunden.
Jetzt behält man es sich beim Schlossparkverein vor, weitere Schritte zu unternehmen.
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