Langwedel - Pro Tag werden in Deutschland 15 000 Blutspenden benötigt, um Leben zu retten. Das ist im Flecken Langwedel offenbar zahlreichen Menschen bewusst. Zum Blutspendetermin des DRK-Ortsverbands Langwedel/Daverden kamen jetzt 141 Blutspender ins Langwedeler Schulzentrum.

© Foto: Hustedt
Wer Blut spenden wollte, der meldete sich zuerst bei Helga und Rolf Lorenzen an, wie hier Jürgen Bober. ·
Zweimal jährlich kommt der DRK-Blutspendedienst Springe nach Langwedel, dieses Mal mit einem ganz besonders kompetenten Team. „Wir wollen auch in Zukunft das Team 12 haben“, war denn auch die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Helga Lorenzen des Lobes voll.
Alle potentiellen Blutspender mussten sich zunächst bei Rolf und Helga Lorenzen anmelden, wo ihnen ein Fragebogen zur gesundheitlichen Vorgeschichte ausgehändigt wurde. Dann folgte die persönliche Untersuchung durch einen Arzt, der Puls, Blutdruck und die Konzentration der roten Blutkörperchen maß.
Erst nachdem der Arzt grünes Licht gegeben hatte, ging es auf die Liege, wo von den ausgebildeten Krankenschwestern und Krankenpflegern jedem Spender und jeder Spenderin 500 Milliliter Blut abgezapft wurden.
Beim jüngsten Blutspenden kamen die Damen so richtig ins Schwitzen, denn so viele Blutspender gab es schon lange nicht. So musste Ruth Stumpe auch schnell zwischendurch für Nachschub sorgen, schließlich sollten alle Spender verköstigt werden.
Elf Erstspender fanden diesmal den Weg ins Langwedeler Schulzentrum, sie wurden zur vollsten Zufriedenheit von Rolf Lorenzen eingewiesen und betreut.
Zwei Menschen waren zum 25. Mal dabei. Ganz eisern war ein Spender mit der 40. Blutspende, aber noch fleißiger waren Friedrich Döhling und Jörn Meyer aus Etelsen mit ihrer 50. Blutspende. · hu
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