008.12.09|DörverdenFacebook
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Kirchlinteln - (rö) · Einen furiosen kulinarischen Theaterabend erlebte das Publikum bei den zwei Aufführungen der „Kirchlintler Weihnachtsgeschichten“ des Ensembles „Theater im Krug“. Die Akteure begeisterten mit ihrer Spielfreude die insgesamt knapp 400 Besucher.

Mal nachdenklich, mal fröhlich: Szenen aus den „Kirchlintler Weihnachtsgeschichten“ auf der Bühne in der Zimmerei Bischoff.
Ort der Veranstaltung war diesmal nicht der „Lintler Krug“, der zurzeit renoviert wird, sondern die Werkhalle der Zimmerei Heinz Bischoff. Das Ensemble habe nur kurz darüber nachgedacht, in diesem Jahr das Theater ausfallen zu lassen, so der Regisseur Bernd Maas in seiner Begrüßung. Diese Überlegung sei aber schnell verworfen worden, denn alle Akteure habe im August das Spielfieber gepackt.
„Die ursprüngliche Devise war, lasst uns etwas Kleineres machen, mit nicht soviel Aufwand, kürzere Stücke, kleinerer Raum, mit weniger Zuschauern“, erläuterte Maas. Aber die Eigendynamik habe ergeben: Die Spieldauer der Stücke wuchs auf 110 Spielminuten an, das Ensemble besteht aus 15 Darstellern, sieben Einzelstücke sind eins mehr als im vergangenem Jahr, gespielt wird in einem Raum von ungeahnter Größe, fast doppelt so viele Zuschauer in einer Vorstellung als in 2008 und ein gewaltiger Organisationsaufwand.
Honoriert wurde es vom Publikum, dass auf zwei Bühnen gespielt wurde. Auftakt auf der kleineren Bühne war der Auftritt einer Hexe mit einem unheimlichen Gedicht. Uta Ziolkowski erzählte von einer Förstersfrau, die ihren Mann meuchelte. In einer Weihnachtsgeschichte traten Martina Böttcher, Johannes Niebuhr, Patrick Maas und Reiner Wöbse auf.
Simon Meyer, Amerigo Fernandez und Uta Ziolkowski brillierten in einem weiteren Stück. Die Probleme mit einem Adventskranz wurden von Carola Kaufhold-
Vergnügen pur gab es auch beim Auftritt von Jann Schwecke und Bernd Maas, während es mit Merle Lühmann, Hendrik Schmidt, Johannes Niebuhr und der Stimme aus dem Hintergrund Ilsemarie Bischoff hieß: „Der Nächste bitte“. Schließlich feierten Anneliese Schulz, Thomas Müller, Patrick Maas und Petra Lindhorst-
Schon während der Inszenierungen gab es oft Szenenapplaus und die Besucher amüsierten sich köstlich. Nach etwa drei Stunden feierte das begeisterte Publikum die Akteure mit reichlich Beifall. „Das Konzept des Eventtheaters kommt prima an“, so Maas, der besonders die Schauspieler lobte: „Sie wuchsen über sich hinaus und zeigten teilweise eine Leistung, die weit über das Laientheater hinaus geht.
„Was den organisatorischen Aufwand angeht, sind alle bis an ihre Grenzen gegangen und haben mit viel Mühe und Liebe diese Werkhalle in einen respektablen Theatersaal verwandelt“, so Maas und dankte den Helfern: Technik: Heiko Heitmann, Souffleuse: Ilsemarie Bischoff, Maske: Nadine Suchert, Bühnenbau: Frank Schulz und Ulli Spehling, Assistenz, Sylke List, Anja Mügge, Catering: Nina Kruse und Team, Theke: Rolf Maas und Team sowie Halle: Gerd Meints und Team. Kleine Notiz am Rande: Gut angenommen wurde auch der Bürgerbus mit Adolf Rademacher.
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