Dörverden - Proppevoll war es am Sonnabendvormittag beim Neujahrsempfang in Kochs Hof in Dörverden: Wer keinen der mehr als hundert Stühle ergattert hatte, musste das Geschehen stehend verfolgen. Bei diesem Andrang brauchte es keinen weiteren Beweis, wie groß das Interesse der Bewohner an ihrer Gemeinde ist.

© ksy
Bürgermeisterin Karin Meyer überreicht ihrem Stellvertreter Heinrich Bodenstab einen Blumenstrauß als Dankeschön.
Bürgermeisterin Karin Meyer und der Vorsitzende der Vereinigung der Selbständigen in Dörverden, Ulf Dieckhoff, hatten folglich viele Hände zu schütteln. Denn mit weit über 100 Gästen war der Neujahrsempfang von Gemeinde und Selbständigengemeinschaft sehr gut besucht.
Zu den prominentesten Gästen zählte der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeld (CDU) sowie die Landtagsabgeordneten Wilhelm Hogrefe (CDU) und Lars Klingbeil (SPD). Außerdem hatten sich Vertreter aus Wirtschaft, Vereinen, Verbänden oder der Kirche im Kulturgut eingefunden, wo sie alle vom Team des Gasthauses Waidmannsheil verwöhnt und vom Posaunenchor der Kirchengemeinde unterhalten wurden.
Meyer sprach weiter vom Wettbewerb um die Wohnortattraktivität mit anderen Kommunen, von der Wichtigkeit der getätigten Investitionen in den Ausbau der Kinderkrippen und von der demografischen Entwicklung, deren Auswirkungen auch in Dörverden spürbar seien. Und sie versäumte es nicht, Verwaltung und politischen Gremien Lob und Dank auszusprechen. Denn das, was zum Wohle der Gemeinde vorangebracht oder erreicht worden sei, habe man gemeinsam geschafft.
Als überaus reich beschrieb sie die Gemeinde hinsichtlich des ehrenamtlichen Bürgerengagements. „Das erfüllt mich persönlich mit Stolz und macht mich glücklich.“
Dass es sich gut in Dörverden leben ließe, davon zeigte sich Dieckhoff überzeugt. Auch er verhehlte bestehende Probleme nicht. „Die VDS hat 2011 einen Anstieg an Mitgliedern verzeichnen können. Aber es sind auch Gewerbetreibende weg gegangen oder Dörverdener haben sich an gemeindefernen Standorten selbständig gemacht.“ Dieckhoff beschwor den Grundgedanken der Gemeinde als Gemeinschaft und machte dabei deutlich, dass dies nur mit respektvollem Umgang und in Verantwortung für das Gemeinwohl gelingen kann. Und mit Blick auf 2012: „Das wird sicher kein ruhiges, aber ein spannendes Jahr. Darauf sollten wir anstoßen.“ · nie
Facebook 'Like Box' wird geladen...

Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.