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Neujahrsempfang der CDU / Hogrefe: Achim als Stadt der Bildung und der Innovationen

Neujahrsempfang der CDU / Hogrefe: Achim als Stadt der Bildung und der Innovationen

„Wir haben keinen Grund zu jammern“

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Achim - (cwa) · Jubiläum mit Besucherrekord bei Meyer-Bierden: Der diesjährige 20. Neujahrsempfang der Achimer CDU lockte gestern Vormittag so viele, nämlich rund 130, Gäste, in den großen Saal des Gasthauses zur Linde, dass die aufgebauten Tisch-Kapazitäten zunächst nicht ausreichten und die Veranstaltung erst mit 15 Minuten Verspätung beginnen konnte.

Rüdiger Dürr, Wilhelm Hogrefe und Andreas Mattfeldt sprachen beim Neujahrempfang im Gasthaus „Zur Linde“ in Bierden.

Unter den Gästen waren neben CDU-Vertretern aus dem Landkreis sowie aus Landes- und Bundespolitik auch Vertreter zahlreicher Vereine und Verbände.

Rund 130 Gäste kamen zum Neujahrsempfang der CDU.

Bei seiner Begrüßung ließ Achims CDU-Vorsitzender Rüdiger Dürr bewusst die aktuellen lokalen politischen Brennpunkte wie das Sportzentrum Uesen oder die Innenstadtentwicklung außen vor und appellierte an die Anwesenden, bei allen Anstrengungen und Vorhaben im neuen Jahr auch immer der Seele Raum zu geben. Denn die Balance zwischen Körper und Seele sei Voraussetzung für Gesundheit und Erfolg. Vor allem in den Tagen nach dem euphorischen Jahreswechsel, wo wieder „der Alltagstrott, Hektik, Unzufriedenheit, Kompetenzgerangel und eine oft sehr erschreckende Lieblosigkeit“ herrschten, so Dürr.

Die Hauptrede hielt der CDU-Landtagsabgeordnete Wilhelm Hogrefe. „Ich möchte mit meinem Vortrag heute darauf zielen, was uns eint. In Achim und in Europa.“

Der CDU-Mann gehört seit einem Jahr dem Ausschuss der Regionen in Brüssel an. Und so ging Hogrefe auch auf die Europapolitik und ihre Bedeutung für die Stadt Achim ein, verwies unter anderem auf EU-Fördergelder von über acht Millionen Euro. Auch die Energieversorgung über Landesgrenzen hinweg mit russischem Gas, Wasserkraft aus Norwegen, Solarstrom aus Spanien und Windkraft aus der Nordsee war Thema.

Die EU habe in ihrer „Strategie Europa 2020“ einige Ziele, darunter die Förderung von Bildung und Innovation. Bildung sieht Hogrefe auch für die Stadt Achim ganz weit vorne.

„Warum nicht an einem unserer Gymnasien bilingualen Unterricht in allen Fächern, warum nicht noch mehr Schüleraustausch, Auslandspraktika für Auszubildende?“ Dazu rückte er die Innovation in den Vordergrund, „also neue Produkte, die uns das Leben leichter machen und weniger Rohstoffe verschwenden.“

Hogrefe regte an, neben dem Achimer Preis für den Unternehmer des Jahres zusätzlich eine Ehrung für die Innovation des Jahres einzuführen.

Bildung und Innovation, so der Landtagsabgeordnete, könnten für Achim primär wichtig sein, denn den Konkurrenzkampf mit den umliegenden Einkaufszentren könne Achims Innenstadt wohl nicht gewinnen, trotz des großen wirtschaftlichen Potenzials im ganzen Stadtgebiet. So richtete Hogrefe den Fokus auf Achim als Bildungsstadt und gab, ganz nach europäischem Vorbild, die Parole aus: „Achim 2020 – erfolgreich in Europa“.

Abschließend machte der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt in seinem kurzen Grußwort deutlich, wie gut es Deutschland mittlerweile nach der Krise wieder gehe. „Wir haben in Deutschland keinen Grund zu jammern“, betonte er. Und auch seine optimistischen Sicht auf die Kommunalwahl im September gab Mattfeldt der Achimer CDU noch mit auf den Weg: „Ich weiß, wie gut Ihr aufgestellt seid und bin sicher, dass Ihr ein gutes Ergebnis bei der Kommunalwahl erzielen werdet.“

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