315.01.10|Achim|Achim|
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Achim - FISCHERHUDE (mb) · Landesprominenz im Otto-Modersohn-Museum in Fischerhude, weil die Kunstwerke des Fischerhuder Malers landesweit bekannt sind und das Museum mit seinen Kunstschätzen beträchtlich erweitert wird. Lutz Stratmann, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, hatte dafür eine wichtige Finanzzusage mitgebracht.

Antje Modersohn und Rainer Noeres führen Minister Stratmann (Mitte), CDU-Chef McAllister (rechts), die Landtagsabgeordneten Miesner und Hogrefe sowie die Bürgermeister Hofmann und Behrens aus Ottersberg und Fischerhude durch die Sonderausstellung des Otto-Modersohn-Museums.
Der Minister, begleitet vom niedersächsischen CDU-Chef und Modersohn-Liebhaber David Mc Allister, den Landtagsabgeordneten Wilhelm Hogrefe und Axel Miesner, dem Ottersberger Bürgermeister Horst Hofmann und dem Fischerhuder Ortsbürgermeister Gerhard Behrens, bestätigte, dass aus europäischen Fördermitteln annähernd 450 000 Euro gezahlt werden für die 690 000 Euro teure Erweiterung des Museums. Das sind 75 Prozent der Bausumme, für das restliche Viertel sucht die Otto- Modersohn-Gesellschaft noch edle Spender.
Nicht nur der Eingangsbereich des Museums wird vorgezogen. Vor allem wird an der Parkfläche des Museums in der Bredenau ein unterkellerter 7 mal 19 Meter großer Anbau entstehen beziehungsweise die alte Küselsche Scheune aus der Bredenau hier als neuer Erweiterungsbau des Museums wiederaufgebaut, so dass ein stilvolles bauliches Gesamtensemble geschaffen wird. Von März dieses Jahres bis Ende 2011 sollen die arbeiten stattfinden.
Das Otto-Modersohn-Museum mit seinen sechs angestellten und weiteren Ehrenamtlichen erfreut sich jährlich mit 15 000 bis 20 000 Besuchern eines guten Zuspruchs. In den nicht so frequentierten Wintermonaten zieht man die Menschen immer mit Sonderausstellungen an, jetzt zum Beispiel mit Bildern aus den 20er Jahren, wie Antje Modersohn, Enkelin von Otto Modersohn und Tochter des kürzlich verstorbenen Christian Modersohn, sowie ihr Ehemann und Stiftungs-Geschäftsführer Rainer Noeres den prominenten Besuchern berichteten.
Mit dem Bild „Dorfstraße in Worpswede“, einem 1897 mit Öl auf Leinwand gemalten Bild Otto Modersohns, hat die Stiftung eins der bekanntesten Bilder des Malers nun für 130 000 Euro angekauft. 30 000 Euro fehlen noch zur kompletten Finanzierung des großartigen 102 mal 173 Meter großen Kunstwerks. Viele Meisterwerke könnten der Öffentlichkeit noch nicht zugänglich gemacht werden, so 58 Bilder und ebenso viele Zeichnungen aus dem Nachlass des in Verden geborenen Fischerhuder Künstlers Hans Meyboden. Auch daran arbeitet die Stiftung und auch dafür ist der Erweiterungsbau hilfreich.

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