215.12.09|Achim
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A
Fischerhude - (kr) · „Ich will die Naturformen zu Trägern meiner Ideen machen. Das Stoffliche muss man ganz überwinden, alle Dinge müssen etwas Gemeinsames haben, wie ein Gewebe trotz der Tiefenwirkung den Flächencharakter betonen, im Gegensatz zum Naturalismus“, schrieb Otto Modersohn im Mai 1921 in sein Tagebuch.

Kreiszeitung Syke
Dass und vor allem wie der berühmte Fischerhuder Landschaftsmaler diese seine Gedankengänge auf der Leinwand umsetzte, dokumentiert die am Wochenende eröffnete große Winterausstellung des Otto-
Sehenswert im Einzelnen, geschlossen und kompakt im Ganzen, übt diese Bilderschau einen ganz besonderen Reiz auf den Betrachter aus. Die thematische Zusammenstellung besteht aus eigenen Schätzen des Museums und aus Leihgaben privater Kunstfreunde, wodurch ein umfassender Blick auf diese Schaffensperiode Otto Modersohns ermöglicht wird. Zu sehen ist die Winterausstellung bis zum 28. März 2010 – täglich von 10 bis 18 Uhr. Nur am 24., 25. und 31. Dezember bleibt das Modersohn-
Nach der musikalischen Begrüßung durch Annika Wahlström (Violine) und Susanne Lamke (Cello) mit Sonaten von Händel und Telemann sowie einigen kurzen Worten von Job Ferdinand von Strantz, dem Vorsitzenden der Gesellschaft Otto-
Im Mai 1917 zog es Otto Modersohn aus Worpswede zurück nach Fischerhude. In Wilhelmshausen im Hause des Tischlers Frese richtete sich die Familie eine Atelierwohnung mit Blick auf den Wümme-
Wie bei allen Ausstellungen von Bildern seines Vaters ließ es sich der hochbetagte Christian Modersohn auch diesmal nicht nehmen, die Gäste persönlich zu begrüßen, um später mit den Besuchern von Bild zu Bild zu gehen.
Schreiben Sie zum Beitrag Ihre Meinung oder laden Sie Bilder und Videos zu ihrem Profil hoch. In unserer Community lernen sie sicher auch neue Freunde kennen.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.