028.01.12|Achim|Achim|
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Achim - „Meine kommerziell erfolgreichsten Rollen bisher“, freut sich Matthias Weidenhöfer, der heute Abend im ZDF-Krimi „Wilsberg“ und demnächst im Kinofilm „Die Unsichtbare“ zu sehen ist. Der 26-jährige Schauspieler stammt aus Achim, wo er als Jugendlicher in mehreren Bands den Ton angab.

Szene aus „Wilsberg“: Hier wird Ex-Häftling Kevin Erdel ( Matthias Weidenhöfer) von Wilsberg ( Leonard Lansink) gestellt.
Nach dem Abitur zog die „Künstlerseele“ Weidenhöfer nach Berlin und besuchte die Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam. Noch während der Ausbildung auf der Bühne bekam er erste kleine Rollen, in einem ARD-„Tatort“ mimte er einen Arzt.
„Doch meistens spiele ich in künstlerisch wertvollen Produktionen mit, die nicht das große Publikum ziehen und bei denen auch nicht besonders viel Geld zu verdienen ist“, verrät Matthias Weidenhöfer im Gespräch mit dieser Zeitung. In dem Beruf mit dem Glamourfaktor herrsche erhebliche Konkurrenz und es gelte manche „Durststrecke“ zu überwinden, doch nun habe er „mal Glück gehabt“.
In der „Wilsberg“-Reihe verkörpert der schlanke, große junge Mann mit schwarzen Haaren und Vollbart in der Folge „Aus Mangel an Beweisen“ einen gewissen Kevin Erdel. „Das ist der Bruder des Haupt-Tatverdächtigen, und ich versuche, ihn zu schützen“, erläutert Weidenhöfer. Der Krimi aus Münster mit dem von Leonard Lansink dargestellten Privatdetektiv Georg Wilsberg in der Titelrolle wird heute um 20.15 Uhr im „Zweiten“ ausgestrahlt, am Mittwoch lief er bereits auf ZDFneo.
Ab Donnerstag, 9. Februar, zeigt der südländisch aussehende „Macho“, wie er früher in Achim im Freundeskreis genannt wurde, auf der Leinwand sein Können. In dieser Woche habe „Die Unsichtbare“, der Debütfilm von Regisseur Christian Schwochow, bereits Premiere in Berlin gefeiert, erzählt der Hauptstadt-Bewohner.
Das Drama, eine deutsch-französische Low-Budget-Produktion, ist hochkarätig besetzt. Weidenhöfer wirkt an der Seite von Stars wie Ulrich Noethen, Anna Maria Mühe, Ulrich Matthes, Dagmar Manzel, Corinna Harfouch und Gudrun Landgrebe mit. Die Hauptrolle hat die Dänin Stine Fischer Christensen, die als scheue Schauspielschülerin Fine von Regisseur Kaspar Friedmann (Noethen) an ihre Grenzen und darüber hinaus getrieben wird. „Ich versuche, das als Regieassistent Christoph Werner alles etwas abzufedern“, fasst der Ex-Achimer seinen Part bei diesem Drama zusammen.
Im wirklichen Leben ist Matthias Weidenhöfer junger Familienvater und frisch verheiratet. Zusammen mit Jördis Triebel, selbst eine bekannte Schauspielerin, hat er die Söhne Jack (3) und Charlie (9 Monate). „Jördis und ich haben vor kurzem auf den Bahamas geheiratet.“ · mm

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