Achim - „Innenstadtergänzende Einzelhandelsbetriebe, zum Beispiel Elektro, Bettenhaus, Fahrräder, Getränke, Drogerie, Apotheke, Gastronomie“, sollen auf dem Scherf-Rühe-Grundstück am Innenstadt-Kreisel angesiedelt werden. Der neueste Entwurf der Stadt sieht dort ein Fachmarktzentrum mit einer Gesamtverkaufsfläche von 2 500 Quadratmetern vor.
Der Ratsausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr stellte dafür in der Sitzung am Dienstag einen entsprechenden Bebauungsplan auf. Damit folgten die Kommunalpolitiker einem überarbeiteten Papier der Stadtverwaltung für die Gestaltung dieser City-Lage, den die Projektgruppe Innenstadt mehrheitlich befürwortet hatte.
Mit dem Plan wird das Ziel verfolgt, ein „Fachmarktzentrum mit einem großflächigeren Nutzungsmix“ als ihn die Geschäfte in der nahen Fußgängerzone vorzuweisen haben, zu entwickeln. Ausgeschlossen ist Lebensmittel-Einzelhandel, mit Ausnahme kleinteiliger Angebote wie Bäcker, Reformhaus oder Naturkostladen.
Parkplätze, die auch Besucher der Fußgängerzone nutzen dürfen, sollen einen Großteil der Fläche einnehmen. Der Anlieferverkehr muss über die Straße Am Schmiedeberg erfolgen.
Angestrebt wird mit diesem Konzept eine „verträgliche Gestaltung des Übergangs zum Bauernviertel und zum angrenzenden Wohnen“. Die Apfelwiese soll als Grünfläche erhalten bleiben.
Hans-Jürgen Wächter (SPD), der für das Areal vor Jahren schon mal Investoren für ein Einkaufszentrum an der Hand hatte, bezeichnete den Entwurf als „zweitbeste Lösung. Schwachpunkt ist, dass wir keinen Investor haben“. Immerhin, lobte Wächter, gebe der neue Plan die Verkaufsfläche exakt vor.
Für Axel Eggers (Grüne) „ist es vielleicht sogar die bessere Lösung als früher“. Die zur Verfügung stehende Fläche am Schmiedeberg zur Hälfte zu bebauen und zur anderen Hälfte von Gebäuden freizulassen, sei ein „guter Wert“.· mm
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