Baden - Die ersten Exemplare der neuen Badener Flagge, 100 mal 150 Zentimeter groß, sind produziert, und die kreativen Erfinder der Flagge, Volker Wrede und Thorben Nieschlag, haben jetzt ihren verdienten Preis erhalten.

© Foto: Duncan
Karlheinz Gerhold (3.v.li., Geschichtswerkstatt Achim) und die Gewinner des Flaggenwettbewerbs, Volker Wrede und Thorben Nieschlag, halten die neue Badener Flagge in den Händen, links daneben Jörg Majewski, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Flaggenkunde, und Weserflaggen-Produzent Heiko Probst, rechts daneben Manfred Brodt (Achimer Kreisblatt) und Manfred Huhs (Arbeitsgemeinschaft Badener Vereine). ·
Sie hatten den Wettbewerb um die neue Badener Flagge zum Ortsjubiläum gewonnen, den die Geschichtswerkstatt Achim, die Arbeitsgemeinschaft Badener Vereine und das Achimer Kreisblatt veranstaltet hatten. Leser waren aufgerufen, dem Kreisblatt Vorschläge für eine Badener Flagge mit den Elementen des Badener Wappens unter Einhaltung der heraldischen Vorschriften zuzusenden, und sie taten das in großer Zahl mit tollen Entwürfen. Die Jury mit Karlheinz Gerhold (Geschichtswerkstatt), Manfred Huhs (AG Badener Vereine), und Manfred Brodt (Achimer Kreisblatt) wählte vier Vorschläge aus und stellte sie den Lesern zur Abstimmung. Die entschieden sich mit Mehrheit für den modernen Entwurf des 62-jährigen Volker Wrede und des 19-jährigen Thorben Nieschlag, der als Gymnasiast im Bereich Multimediale Gestaltung vom Fach ist und der Flagge den neuzeitlichen „Schliff“ gab. Volker Wrede ist übrigens Sohn des letzten Badener Bürgermeisters. Jetzt bekamen die beiden nicht nur kleine Geld- und Buchpreise, sondern von dem aus Höxter angereisten Weserflaggen-Produzenten Heiko Probst auch die ersten Exemplare der Flagge überreicht, die sie künstlerisch entworfen hatten. Begleitet war Probst vom Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Flaggenkunde Jörg Majewski, der diese Aktion toll findet und berichtete, dass immer mehr Gemeinden Bedürfnis nach Identifikation auch durch Flaggen haben. Das soll nun auch zum 1000. Geburtstag Badens im nächsten Jahr so sein.
Karlheinz Gerhold stellte klar, dass diese Flagge nicht amtlichen, offiziellen Charakter haben und nicht in Konkurrenz treten solle zur Flagge, die die „untergegangene“ Gemeinde Baden einmal hatte. Es ist eine in die Zeit passende, originelle, fröhliche Flagge rechtzeitig zum Ortsjubiläum, mit der sich sicher viele Badener anfreunden können.
Beim Flaggenwettbewerb hatten auch drei ausgeloste Teilnehmer Buchpreise gewonnen. Dies sind Erika Bischoff, Ute Ebbert und Rolf Kuhlmann.
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