Achim - Seit 1969 feiern Gerda Rippe und ihre Nachbarn Am Feldrain in Bierden stets gemeinsam ihre Geburtstage. Das war am anderen Ort auch gestern Nachmittag so.

© ksy
Die Ur-Achimerin Gerda Rippe (Mitte vorn) feierte gestern mit befreundeten Nachbarn aus Bierden in einem neuen Achimer Seniorenheim am Paulsberg in froher Kaffeerunde ihren 79. Geburtstag nach.
Die fröhliche Runde traf sich eben nur in dem neuen Achimer Seniorenheim, wo die Bierdenerin seit dem 1. Dezember vorigen Jahres wohnt und wo sie am 31. Januar 79 Jahre alt wurde.
Abgeschoben ins Heim, isoliert und getrennt von den früheren Bekannten – dieses Beispiel zeigt, dass solche Urteile über das Leben in Senioreneinrichtungen heutzutage keinesfalls mehr zutreffen müssen.
Es war vielmehr eine schöne Feier mit alten Bekannten bei Kaffee und Kuchen – wie daheim, nur jetzt im großen Tagesraum. Tochter und Schwiegersohn mit den Enkelkindern hatten bereits direkt am 31. Januar im neuen Domizil der Oma gratuliert.
Um das Haus in Bierden kümmert sich mittlerweile ebenfalls ein befreundetes Ehepaar aus der Nachbarschaft. Sie fühle sich wohl im jetzigen Zuhause, versicherte die gut gelaunte 79-Jährige.
Die lange von Senioren als schlimme Drohung verstandene Ankündigung „Am besten gehst du jetzt ins Altersheim“ hat offenbar nicht nur in dieser Einrichtung mittlerweile viel von ihrem Schrecken verloren. · la
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