Landkreis - Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hatte in der vergangenen Woche eine Anfrage zum Thema einheitliche Behördenrufnummer (115) an den Landkreis gerichtet. Nun liegt die Antwort der Verwaltung vor. Das teilte Grünen-Fraktionsvorsitzender Dr. Christopher Schmidt mit.
Danach habe der Landkreis eine Beteiligung an der einheitlichen Behördennummer bereits zu Beginn der Pilotphase, also Anfang 2009, geprüft. Seinerzeit sei man zu dem Ergebnis gekommen, während des Test-
Rahmenkonzept zur
Verwaltungsentwicklung
Schwerpunkte des Konzepts seien der Aufbau eines Dienstleistungsbüros sowie der Ausbau von Online-Diensten: Ein Servicecenter sei Grundvoraussetzung für eine Teilnahme an „D115“, also der einheitlichen Behördenrufnummer.
„Hier liegt gleichzeitig eine der Schwierigkeiten, die es zu bewältigen gilt“, so Grünen-Kreistagsabgeordneter Holger Stolz aus Walsrode. Für ein funktionierendes Servicecenter müsse nach einer Vorkalkulation mit einem „namhaften fünfstelligen Betrag“ gerechnet werden. Andererseits gehe die Verwaltung von Vorteilen aus, die sich in verbesserter Erreichbarkeit, Serviceorientierung und kürzeren Bearbeitungszeiten zeigten.
Schmidt betonte, dass sparsam mit öffentlichen Mitteln umgegangen werden müsse. Es biete sich eine Zusammenarbeit mit anderen Landkreisen und Gemeinden an: „Auch nach Auffassung der Verwaltung sind Kooperationen generell sinnvoll, da sich kleinere Einheiten kaum ein eigenes Servicecenter aufbauen wollen oder können.“
Dies lohne sich auch, weil ein Servicecenter zum modernen Erscheinungsbild der Verwaltung beitrage, so Stolz: „In der Antwort auf unsere Anfrage heißt es, ein entsprechendes Angebot der Kreisverwaltung solle mit Planung und Fertigstellung eines Bürgerbüros, auch in Verbindung mit dem Verwaltungsneubau in Soltau im Jahr 2014 korrespondieren.“
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