Bad Fallingbostel - Startschwierigkeiten bei Erixx, dem Heidesprinter, darunter Verspätungen und mangelhafte Kommunikation an den Bahnhöfen, haben zu einer vom Heidekreis einberufenen Gesprächsrunde geführt.

© Foto: Wehler
Erixx-Vertreter stehen Rede und Antwort: Wolfgang Birlin (l.) und Johann Ubben. ·
Am Donnerstag trafen sich im Kreishaus in Bad Fallingbostel Vertreter von Erixx und der Muttergesellschaft OHE, der Landesnahverkehrsgesellschaft, der DB-Netz AG und Politiker aus Kreistag und Landtag bei Landrat Manfred Ostermann, um zu klären, wie die Mängel kurzfristig abgestellt werden können.
Alle Beteiligten gelobten nach der Konferenz Besserung in absehbarer Zeit und versprachen reibungslose Zusammenarbeit. Alle wünschen sich einen Erfolg des Heidesprinters.
Es sei ein offenes, konstruktives Gespräch gewesen, so Ostermann, und er gehe davon aus, dass alle an der Heidebahn Beteiligten die erkannten Schwachstellen so schnell wie möglich beseitigen werden.
DB-Netz-Vertreter Michael Körber bestätigte, dass die Bahn technische Probleme an einigen Stellwerken, speziell in Hodenhagen, und bei der neu installierten Technik an den Bahnübergängen gehabt habe. Dies passiere auch im Betrieb mit den bahneigenen Zügen auf anderen Strecken. Die letzte Baustelle in Eickeloh am Bahnübergang sei beendet worden, so dass es dadurch keine neuen Verzögerungen gebe. Einige unwesentliche Baustellen gebe es noch im Nordabschnitt zwischen Soltau und Buchholz.
Hans-Joachim Menn, Chef der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG), Beschaffer der neuen Züge und Auftraggeber für den Nahverkehr durch Erixx, zeigte sich zuversichtlich, dass die Schwierigkeiten mit der Pünktlichkeit in absehbarer Zeit abgestellt sein werden.
Man habe hier ein neues, und was den Fahrplan angehe, auch sehr ambitioniertes System installiert. Neues Personal und Technik sowie verschiedene Partner müssten sich einfach erst einmal einspielen. Und das werde gelingen. · bä
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