011.03.10|WalsrodeFacebook
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Walsrode - FALLINGBOSTEL (hf) · Schüler und Lehrer an der Hermann-

Der Abschluss der Bauarbeiten wird sich wegen des Wetters wohl um etwa zwölf Wochen verschieben.
Der Grund ist klar: Die Schule profitiert von Geldern aus dem so genannten Konjunkturprogramm II der Bundesregierung, in dem unter anderem Mittel zur Schulbausanierung, vor allen Dingen zur energetischen Sanierung, bereitgestellt wurden. Auf Grund des lang anhaltenden Winterwetters ruht die Baustelle allerdings im Außenbereich nun schon seit dem ersten Schneefall am 18. Dezember 2009. Geduld ist also in Schule und städtischem Bauamt gefragt.
„Am Anfang war Aufregung bei den Kindern, aber inzwischen haben wir gelernt, mit der Baustelle und dem zeitweisen Lärm zu leben“, so Schulleiterin Annelore Puschmann, „und wir werden auch die Verzögerung durch den Winter verkraften“.
Viel mehr Probleme habe der Schulleiterin und ihrem Lehrerteam der strenge Wintereinbruch gemacht. Der Bau außen ruhte zwar, aber auf Grund von Glatteis und dicker Schneedecke konnten die Kinder die verbliebene Fläche des Schulhofes und die Ausweichfläche vor der gegenüberliegenden Turnhalle ebenfalls nicht nutzen. Die Pausen mussten die Kinder sehr oft in den Fluren des Schulgebäudes verbringen. Da sei es ein Glück gewesen, berichtet Annelore Puschmann, dass die Maler meist nur im Kellergeschoss mit Sanierungsarbeiten beschäftigt waren. Das waren übrigens die einzigen Handwerker, die seit Mitte Dezember in der Schule zu sehen waren, denn das Streichen der Kellerräume und der dort auch gelegenen Schulküche war die einzig mögliche Arbeit in diesen Wochen. „350 000 Euro stehen im Rahmen des Konjunkturpaketes II für die Grundschule der Kreisstadt zur Verfügung“, teilte Bauamtsleiter Johannes Vetter vom städtischen Bauamt der Kreisstadt mit.
Das Dach wird erneuert, und neben der Dachdämmung erhalten die Fassaden eine Wärmedämmung, gleichzeitig wird in Dorfmark die Schulturnhalle überwiegend energetisch saniert. Hier steht eine Bausumme von 150 000 Euro zu Buche. Alle Baumaßnahmen würden so durchgeführt, dass der Schulbetrieb möglichst wenig davon betroffen sei. Probleme habe es bisher nicht gegeben, so Vetter. Als Ausweichfläche für den derzeit teilgesperrten Schulhof stehe die Fläche vor der Turnhalle zur Verfügung. Der Bauamtsleiter rechnet damit, dass die Maßnahme auf Grund der Winterunterbrechung erst etwa zwölf Wochen später als geplant beendet werden kann.
Bis jetzt sei alles problemlos gelaufen, so die Schulleiterin, und auch Klassenlehrerin Maike Haar bestätigte, das die Kinder sehr diszipliniert mit der Baustelle und den Einschränkungen umgehen würden. Da werde man auch die restliche Bauzeit meistern, wenn es denn wieder losgehe.
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