Rethem - Keine Baumaßnahmen, kein Mangel an Übungsleitern oder Dissonanzen bei der Vergabe von Hallenzeiten: „Das vergangene Jahr verlief ausgesprochen ruhig, was die Vorstandsarbeit betrifft“, konnte Wolfgang Leseberg, Vorsitzender des SV Viktoria Rethem in seinem Jahresbericht feststellen.

© Mediengruppe Kreiszeitung / Foto: Bätje
Der Vorstand (v. l.) mit Jürgen Jahns, Ulrike Strecker, Lutz Krutzinna, Wolfgang Leseberg und Frank Heuer. ·
Was allerdings nicht heißen sollte, es seien keine sportlichen Highlights zu verzeichnen gewesen. Gerne denkt man an das Kreis- Walkingtreffen zurück, das bei idealem Sommerwetter stattfand, die Fußballschule mit fast 40 Teilnehmern, das Beach-Volleyballturnier, das in diesem Jahr am 25. August zum zehnten Mal veranstaltet wird. Das Ferienprogramm mit der Freizeit auf Juist als Höhepunkt, ist gut angekommen. Der Aufenthalt auf der ostfriesischen Insel soll allerdings in diesem Jahr von 13 auf zehn Tage reduziert werden.
Über sportliche Erfolge berichteten die Spartenleiter. Als erfreulich wurde festgehalten, dass in allen Sparten ein kontiniuierlicher Übungsbetrieb aufrecht erhalten werden konnten. Die schon fast tot gesagte Tennissparte ist zu neuem Leben erwacht, dank der guten Jugendarbeit von Joachim Rose.
Abschied vom Trainer
war ein harter Schlag
Von den 61 Mitgliedern dieser Sparte sind 28 jünger als 18 Jahre. Mit mehreren Mannschaften nahmen die Rethemer erfolgreich am Punktspielbetrieb teil, außerdem waren sie bei den Kreismeisterschaften erfolgreich. Bei den Tischtennisspielern setzt man ebenfalls erfolgreich auf die Jugendarbeit. Unter der Anleitung von Gerd Oestmann und Harald Schnabel konnte der Nachwuchs beachtliche Erfolge verzeichnen. Die zweite Mannschaft, aufgestiegen in die erste Kreisklasse, schlägt sich wacker. Die erste Mannschaft strebt den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga an und ist ebenfalls auf Erfolgskurs.
Die jugendlichen Volleyballer und Badmintonspieler haben sich etabliert und die Judokas haben das Ausscheiden von Erfolgstrainer Marcel Rieder gut weggesteckt. Nach anfänglicher Flaute sind jetzt Neuzugänge zu verzeichnen, der Erfolgstrend konnte mit dem jungen Coach Daniel Grochotzky fortgesetzt werden.
Für die Fußballer war es ein harter Schlag, als Trainer Jens Panning aus gesundheitlichen Gründen sein Amt aufgeben musste. Die Voraussetzungen waren für den neuen Trainer Dieter Welke nicht gerade ideal, da mehrere Leistungsträger die Mannschaft verließen. So muss man zunächst kleine Brötchen backen.
Die Kohlen aus dem Feuer holten die Alten Herren, sie wurden Staffelsieger, unterlagen im Finale um die Kreismeisterschaft jedoch dem SV Soltau.
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