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Neue Evaluierung in einem Jahr

Jugendtreff wird weiter unterstützt

Neue Evaluierung in einem Jahr

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Rethem - Über den Antrag des Forums Rethem auf Zuschussgewährung für den Aufbau eines Speichers im Londypark berieten am Dienstag die Mitglieder des Kultur-, Sozial- und Jugendausschusses der Stadt Rethem im Burghof. Grundsätzlich unterstützen sowohl SPD als auch CDU das Vorhaben.

Allerdings ändere sich die Lage, wenn die Leader-Fördermittel nicht im erwarteten Umfang gezahlt werden sollten, so Britta Dietrich, CDU. „Wenn die Stadt mit einer ungewissen Summe belastet würde, wäre neu abzustimmen.“ Dieter Moll, SPD, erläuterte, dass noch unklar sei, ob die LAG den Zuschuss für die Förderprojekte im Bereich der Samtgemeinde um 100 000 Euro reduziert. Der Speicher habe einen hohen Wert in Richtung Veranstaltungen. Dietrich schlug vor, den Beschluss auszusetzen.

Auf der nächsten Sitzung des Ausschusses soll erneut über die Zuschussgewährung für den Aufbau des Speichers beraten werden.

Zuschuss für Speicher:

Entscheidung vertagt

Und auch die von der Verwaltung vorgelegte Prioritätenliste der Förderprojekte wird noch diskutiert werden. Die Entscheidung der LAG über die Anträge wird am 1. März erwartet.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Evaluation des Angebotes des offenen Jugendtreffs im von Behr‘schen Haus. Die kostenlose Nutzung der Räumlichkeiten ist bis zum 31. Dezember 2014 befristet. Die Stadt hat für Personal- und Sachkosten 2011 einen Zuschuss von 2100 Euro gezahlt. Voige sagte, dass die Verwaltung keinen Handlungsbedarf sehe, etwas zu ändern. Die 2110 Euro sollten wieder zur Verfügung gestellt werden.

Moll wollte wissen, ob das Angebot von der Zielgruppe der 16- bis 25-Jährigen angenommen wird. Hierzu fehlten ihm Informationen. Er zeigte sich sicher, dass der Jugendtreff auf einem guten Weg ist. „Wir sollten für ein Jahr verlängern und dann eine richtige Evaluierung durchführen.“

Dirk Bolm, Geschäftsführer des Vereins Kijuku, dem Betreiber des Jugendtreffs, sagte, dass insbesondere im ersten Halbjahr eher jüngere Kinder gekommen seien. „Im Laufe des Jahres sind immer mehr Ältere dazugekommen.“ 10 bis 20 Kinder nähmen pro Öffnungstag das Angebot wahr.

Lehrerin Christiane Schmid berichtete, dass größere Schüler Kijuku eher als etwas für kleine Kinder betrachteten. „Es wird nicht angenommen, solange es dort ein Angebot für Jüngere gibt.“ Die Älteren bräuchten ein gesondertes Angebot. Dies bestätigten einige anwesende Schülerinnen.

Britta Dietrich forderte, Kijuku als Aufgabe mitzugeben, die Altersgruppe der 16- bis 25-Jährigen anzusprechen. „Man muss schon konkretere Angebote machen.“ Daraufhin lud Bolm die Schülerinnen im Publikum ein, im Anschluss an die Sitzung über Wünsche und Vorstellungen zu sprechen. „Wir gestalten auch gerne mit euch die Räumlichkeiten.“

Einstimmig sprachen sich die Ausschussmitglieder dafür aus, in einem Jahr die Arbeit und das Konzept Kijukus neu zu evaluieren. Die Kriterien hierfür werden noch festgelegt.

Ebenfalls ohne Gegenstimme beschlossen die Politiker einen Sperrvermerk für kassenwirksame Ausgaben, die die Bockwindmühle betreffen. · sal

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