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Zahlreiche Sturmeinsätze im Heidekreis / Technische Einsatzleitung im Einsatz

Leitstelle wurde verstärkt

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Landkreis - Das Sturmtief „Andrea“ hat auch den Heidekreis nicht verschont. Den ganzen Donnerstag über sorgten Windböen zwischen 90 und 100 Stundenkilometer für Einsätze, insgesamt 49 im Kreisgebiet. Die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle wurde von einem auf drei Disponenten verstärkt.

Dirk Altmann, Karl-Heinz Sebald und Manfred Rademacher (von vorne) waren in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Soltau gut beschäftigt.

© ksy

Dirk Altmann, Karl-Heinz Sebald und Manfred Rademacher (von vorne) waren in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Soltau gut beschäftigt.

Bereits in den frühen Morgenstunden waren einige Feuerwehren mit den Stichworten „Baum auf Fahrbahn“ oder „Baum auf Eisenbahnschienen“ alarmiert worden, berichtete Kreispressesprecher Stephan Meier. Ab 16 Uhr nahm die Anzahl der Einsätze dann stark zu. Auf der Bundesstraße 3 in der Nähe von Hillern sowie zwischen Düshorn und Walsrode stießen Pkw gegen umgestürzte Bäume. Die Fahrer wurden nicht schwer verletzt, wurden aber jeweils von Feuerwehr und Rettungsdienst versorgt.

Kreisbrandmeister Uwe Quante ließ am späten Nachmittag die Technische Einsatzleitung (TEL) „Böhme“ alarmieren. Knapp 15 Einsatzkräfte führten umfangreiche Lage- und Kräfteübersichten. Sie standen bereit, falls sich die Lage weiter zuspitzen sollte. Landrat Manfred Ostermann ließ sich ständig über die Lage informieren.

Gegen 16.30 Uhr wurde die Feuerwehr Soltau alarmiert. Auf der Bahnstrecke Hamburg-Soltau verhinderte ein umgestürzter Baum die Weiterfahrt des Heidesprinters. Die Reisenden blieben unverletzt. Zeitgleich wurde die Feuerwehr Soltau auf die Autobahn 7 gerufen. Dort lag ein Baum quer über Standspur und rechtem Fahrstreifen in Richtung Hannover.

Die Drehleiter aus Munster unterstützte die Feuerwehr Wietzendorf bei einer komplizierten Baumfällung. Eine große Fichte hing quer über der Straße in der Astgabel einer Buche. Die Fichte musste von den Einsatzkräften Stück für Stück von oben abgetragen werden. Nach etwa zwei Stunden war die Straße wieder frei.

Der Wind nahm erst am späten Abend ab. Große Schäden hatte „Andrea“ im Heidekreis nicht angerichtet, bilanziert Meier.

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