Visselhoevede - VISSELHÖVEDE (jw) · Die Diskussion über einen neuen Standort des Visselhöveder Kinderhorts wird noch längst nicht zu den Akten gelegt. Während der nächsten Sitzung des Schulausschusses am Donnerstag, 10. August, (18 Uhr Rathaus) werden sich die Kommunalpolitiker erneut mit dem Thema befassen müssen.
Denn der Schulvorstand der Kastaniengrundschule hat jetzt einen Antrag bei der Verwaltung eingereicht, der zum Inhalt hat, dass die beiden Klassenräume, die jetzt noch der Hort „Kleine Strolche“ nutzt, wieder in den täglichen Schulbetrieb, der auch nachmittags läuft, integriert werden.
Als der Hort vor zwei Jahren auch dank kräftiger finanzieller Hilfe aus der Visselhöveder Privatwirtschaft in der Schule eröffnet wurde, war klar, dass das nur eine vorübergehende Situation sein würde.
Die hatte bereits im Vorfeld immer wieder betont, dass ein Kinderhort im Haus des Gastes für sie nicht infrage komme. Union und Liberale könnten sich eher die Heidetorschule als Hortstandort vorstellen. „Auch weil dort eine Mensa vorhanden ist und vor allem ausreichend Räume zur Verfügung stehen“, ist von Seiten der Mehrheitsgruppe immer wieder zu hören.
Diese Idee schmeckt der Hortleitung Ute Schorpp-Bolz aus pädagogischer Sicht nun überhaupt nicht, weil Hort-Kinder die Betreuungsphase außerhalb eines Schulgebäudes verbringen sollten.
„Jetzt müssen sich die Politiker entscheiden. Unser Antrag steht und sollte auch schleunigst behandelt werden“, fordert Bärbel Lattemann, Rektorin der Kastanienschule und gleichzeitig Vorsitzende des Schulvorstands, der sich aus vier Lehrern und vier Elternvertretern zusammensetzt.
Der Zustand mit der Mehrfachnutzung durch Hort, Schule und Hausaufgabenhilfe des einen Klassenraumes sei nicht mehr zumutbar. „Zumal wir die Räume auch für die Umsetzung des Regionalen Integrationskonzeptes dringend benötigen“.
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