022.07.10|Visselhövede
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Visselhoevede - VISSELHÖVEDE (jw) · Während der derzeitigen Trockenheit können Flächenbrände in der Feldmark zu einem ernsten Problem für die Feuerwehren werden, weil die nächste Wasserzapfstelle meistens kilometerweit entfernt ist. Also freuen sich die Brandschützer über jede nutzbare Möglichkeit. Eine davon, in der Gemarkung Nindorf, wurde jetzt allerdings wieder außer Betrieb genommen.

Die Straße ist Geschichte, die Wasserversorgung ist nun auch gekappt: Die Zufahrt zum ehemaligen Bohrloch.
Die Wasserleitung liegt parallel zur ehemaligen Straße, die an das alte Bohrloch der RWE-
„Ein Unding“, so der Nindorfer Landwirt Gerhard Twiefel, der seinerzeit auch die Straße gerne so behalten hätte, wie sie war. „Falls es in dem großen Waldgebiet hinter dem ehemaligen Bohrlich mal brennen sollte, hätte die Feuerwehr rund 800 Meter Schlauch gespart.“
Ähnlich sieht es auch Visselhövedes Ordnungsamtsleiter Mathias Haase: „Aus feuerwehrtechnischer Sicht hätten wir uns gewünscht, wenn zum einen die Straße geblieben wäre, weil sich dort auch Fahrzeuge begegnen konnten, und zum anderen war die Wasserversorgung gegeben. Die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren müssen im Falle eines Waldbrands jetzt wieder ganz nach Nindorf, Jeddingen oder Wittorf fahren.“
Für die Verantwortlichen vom Wasserversorgungsverband Rotenburg sieht die Sache anders aus. „Die RWE-
Die Leitung einfach so zu belassen, komme aus bestimmten Gründen nicht in Frage: „Dabei handelt es sich um eine so genannte Tot-
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