Visselhoevede - VISSELHÖVEDE · Atomkraftgegner bilden am kommenden Samstag, 10. April, ab 10.30 Uhr auf dem Marktplatz in Visselhövede eine Menschenkette zwischen zwei Attrappen von Atomkraftwerken. „Mit der Aktion wollen wir, wie in 50 anderen Orten in Deutschland, vor Ort gegen die Politik der Bundesregierung und der Energiekonzerne demonstrieren, die einen Ausstieg vom Ausstieg aus der Risikotechnologie Atomkraft betreiben“, so Hartmut Wallin, Sprecher der Visselhöveder Grünen.

Auf dem Visseler Marktplatz aktiv: die grüne Landtagsabgeordnete Elke Twesten.
„Wir liegen im direkten Gefahrenbereich von fünf Atommeilern und der geplanten Endlagerstätte Gorleben. Der Bau an diesem Projekt soll in diesem Jahr unter dem Deckmantel Erkundung – wider geologischer Bedenken und den Erfahrungen aus der Asse – wieder aufgenommen werden“, heißt es in der Mitteilung der Grünen. Am Samstag soll aber auch Werbung gemacht werden für die Beteiligung an der bundesweiten Aktions- und Menschenkette am Samstag, 24. April, zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel. Mit der 120 Kilometer langen Menschenkette durch Hamburg und Norddeutschland verlangt ein breites Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen, Umweltschutzverbänden, Gewerkschaften und Parteien von der Bundesregierung, auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke zu verzichten und rasch aus der Risikotechnologie auszusteigen.
Landtagsabgeordnete Elke Twesten wird die Aktion in Visselhövede persönlich unterstützen. „Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu. Jeder Einzelne hat am 24. April die Möglichkeit, der Atomenergie die Rote Karte zu zeigen.“
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