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Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Christa Duden liest bei den Landfrauen aus ihrem Roman „... und das Leben tanzt sich selbst ...“

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

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Sottrum - AHAUSEN · Ausgerechnet am Valentinstag hielt der Verein der Landfrauen des Landkreises Rotenburg und Umgebung ihre Monatsversammlung in Ahausen ab. Die Vorsitzenden Regina Meyer und Irmtrud Hesse-Stegmann hatten die Autorin Christa Duden aus Bremen eingeladen, die aus ihrem Buch „... und das Leben tanzt sich selbst ...“ las.

Regina Meyer (v.l.), Christa Duden und Irmtrud Hesse-Stegmann. ·

© Foto: Rutzen

Regina Meyer (v.l.), Christa Duden und Irmtrud Hesse-Stegmann. ·

Zum Auftakt spielte Katharina Blanck aus Ahausen vor mehr als 100 Landfrauen auf der keltischen Harfe. Die Zuschauer quittierten den eindrucksvollen Auftritt der 15-jährigen Schülerin des Gymnasiums Sottrum mit viel Beifall.

Christa Duden gab ihrem Publikum zur Begrüßung einen Tipp fürs Leben mit auf den Weg. Bei chaotischen Gedanken, wenn man sich überfordert und hilflos fühle, solle man „Stopp“ sagen, zur Ruhe finden und sich keine Gedanken über Dinge machen, die nicht zu ändern sind, empfahl sie.

Bei der folgenden Lesung aus ihrem Buch „... und das Leben tanzt sich selbst ...“ lauschten die Landfrauen gebannt den Worten der Autorin. Die Hauptfiguren des Romans heißen Sara und Eleonora. Sara befindet sich in einer Krise, ihr Leben wird bestimmt von Problemen, Ängsten und Sorgen. Die ältere Eleonora gibt ihr Ratschläge und bemüht sich, Sara Schritt für Schritt aus der Krise zu holen.

In einer Beziehung müssen die Lebenspartner häufig feststellen, dass es zwischen ihnen Unterschiede gibt. Eine Weile könne man das überbrücken, aber irgendwann müsse man sich fragen: Passt das? Auch Sara befinde sich in einer solchen Situation und fragt sich, wie sie ihre Krise überwinden kann. Immer wieder zog Duden Parallelen zwischen der Situation der Romanfigur Sara und dem echten Leben. Dabei sprach die Autorin den Zuhörerinnen Mut aus. Egal wie hoffnungslos die Situation sei, Trübsal blasen helfe auch nicht. Vielmehr müsse man versuchen, sich an seinen eigenen Haaren hochzuziehen, die Zähne zusammenzubeißen und den Kopf oben zu behalten.

Und was würde Eleonora dazu sagen? Sie erteilt Sara Hinweise, wie man aus Gewohnheiten ausbricht und den inneren Schweinehund überwindet. Fehler zu machen ist nicht das Schlimmste, sondern sie zu verleugnen und unter den Teppich zu kehren – so das Fazit des Abends. Also: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. · hr

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