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Sorge bei Westervesedes Katzenfreunden: Macht ein Fänger seine Runde?

Suchaktionen ohne Erfolg

008.04.10|Scheeßel|Scheeßel|
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Artikel: Suchaktionen ohne Erfolg

Scheessel - WESTERVESEDE (neu) · Verzweifelt sucht Marina Wille ihre getigerte Katze „Zoe“, die sie seit Anfang März vermisst. Sie fragte in der Nachbarschaft, hängte Plakate auf und schaltete eine Anzeige. Gebracht hat es bisher nichts. Und beunruhigender wird ihre Lage noch, da mittlerweile in ihrer Westerveseder Nachbarschaft noch andere Familien ihre Katzen suchen.

Jasmin (l.) und Annika Penk vermissen „Tiffy“.

Jasmin (l.) und Annika Penk vermissen „Tiffy“.

„Es verursacht nahezu Schmerzen, wenn ich überlege, was ‚Tiffy‘ passiert sein könnte“, sagt zum Beispiel Claudia Penk. Schon vor drei Jahren vermisste sie ihre Katze „Lilo“ und recherchierte im Internet. Dort las sie von Tierversuchen und wie den Tieren bei lebendigem Leib das Fell abgezogen wird. Lilo tauchte damals nach ein paar Wochen wieder auf. „Tiffy“, die bald ihren achten Geburtstag gefeiert hätte, allerdings ist seit Anfang März verschwunden. Claudia Penk verspürt Zorn. „Was soll sowas?“

Marina Wille hatte „Zoe“ aus dem Haus gelassen, als sie zur Arbeit fuhr. „Sie war sehr anhänglich. Wenn ich nach Hause kam und rief, war sie immer sofort wieder da“, berichtet die Speditionskauffrau. Was sie denkt, wo „Zoe“ ist? „Erst glaubte ich, sie sei überfahren worden oder vielleicht doch weggelaufen. Aber da ich noch von vier anderen Fällen gehört habe, denke ich, dass ein Katzenfänger am Werk war“, befürchtet Wille.

Andrea Emme vermisst ihre Katze „Polli“. „Sie ist Mitte März gegen Mittag raus und dann war sie weg“, erinnert Andrea Emme sich. Auch bei ihr blieb eine Suchaktion mit Plakaten ohne Erfolg. „Früher wurden Katzen wohl oftmals in Labore geschafft. Ich glaube aber, dass diese heute genau wissen müssen, woher die Tiere genau kommen.“ Viel eher sei wahrscheinlich. dass sich jemand ein großes Fell oder eine „schöne Jacke“ anfertige.

Dass Katzen wegkommen, ist in Westervesede aber leider nichts Neues. Schon im vergangenen Jahr gab es einige Fälle. Damals betroffen war auch Familie Fischer. „‚Mausis‘ Schicksal ist bis heute ungeklärt“, sagt Tanja Fischer, die mittlerweile „Susi“ in der Familie aufgenommen hat. „Die muss nun nachts drinnen bleiben.“

Alle Katzenhalter hoffen, dass in Zukunft mehr Menschen die Augen offen halten. So soll verhindert werden, dass noch mehr Tiere verschwinden.

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