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Das Mammobil macht in Scheeßel Halt

Vorsorgeuntersuchungen gegen Brustkrebs / 1350 Frauen eingeladen

Das Mammobil macht in Scheeßel Halt

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Scheessel - Nicht auf dem Präsentierteller, aber dennoch zentral steht der grau-pink-farbene Wagen auf dem Parkplatz am Untervogtplatz, gleich neben dem Rathaus. Was sich darin verbirgt? „Ein Segen für die Frauen“, wie Hannelore Grentz sagt.

Fahrbares Untersuchungszentrum: Noch bis zum 9. März steht das Mammobil auf dem Parkplatz gegenüber dem Rathaus.

© ksy

Fahrbares Untersuchungszentrum: Noch bis zum 9. März steht das Mammobil auf dem Parkplatz gegenüber dem Rathaus.

Grentz ist eine der drei vom Rotenburger Diakonie-Krankenhaus entsandten medizinische Fachangestellten, die für die Durchführung des Mammografie-Screenings, ein Früherkennungsprogramm von Brustkrebs, in weiten Teilen des Landkreises zuständig sind. Mit einem rollenden Behandlungszimmer, dem Mammobil, wird nun zum dritten Mal im Beeke-Ort Halt gemacht. Bis zum 9. März sollen bis zu 1350 Frauen aus dem Gemeindegebiet (so viele sind zumindest eingeladen worden) gescreent werden.

Zu dem kostenlosen Screening werden Frauen im Alter von 50 bis 70 Jahren eingeladen. Mitzubringen haben sie lediglich ihre Versicherungskarte. Zu der Früherkennungsmaßnahme, die regelmäßig alle zwei Jahre durchgeführt wird, brauchen die Frauen nur ihre Versicherungskarte mitbringen.

In den ersten zwei Tagen hätten bereits viele eingeladene Frauen ihren vereinbarten Termin wahrgenommen, so Grentz. Tendenziell würde das Angebot im Landkreis sehr gut angenommen. „Oft gibt es Tage, an denen die eingeladenen Frauen zu hundert Prozent vorbeikommen“, freut sie sich. Gerade Frauen ohne Führerschein seien dankbar für das Mammografie-Screening direkt im Ort. Dabei werde die neueste Technik angewandt, die unter einer ständigen Qualitätskontrolle steht, erklären die drei Mitarbeiterinnen.

Die Auswertung der Screenings erfolgt durch zwei getrennt voneinander agierenden Fachärzte im Rotenburger Diakonie-Krankenhaus. Gibt es einen unklaren Befund, werden die Betroffenen nach acht bis zehn Tagen zu einer sogenannten Abklärung eingeladen. „Dort kommen unter ärztlicher Aufsicht weitere Methoden wie Ultraschall zum Einsatz“, erklärt Hannelore Grentz.

In der Regel bekommen die teilnehmenden Frauen einen Bescheid, dass alles in Ordnung ist. Lediglich ein Prozent von ihnen erhalten eine zweite Einladung zur Abklärung – die dann aber meist ein gutes Ergebnis bringt. ·lw

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